Feuerwehr
Feuerwehrhauptübung in Kölliken

Über 100 Personen verfolgten das Spektakel

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Auf dem Bahnhofplatz in Kölliken versammelten sich am Samstagnachmittag immer mehr Personen aller Altersstufen. Sie wollten an der Hauptübung der Kölliker Feuerwehr mit dabei sein. Ebenfalls als Gäste mit dabei, war eine Delegation der Feuerwehr Uerkental. Thomas Huber, Kommandant der Feuerwehr Kölliken begrüsste in der Folge die anwesenden Gäste und freute sich darüber, dass trotz des schlechten Wetters, so viele Zuschauer gekommen waren.

Die Hauptübung war nur ein paar Meter weiter, in und um die Villa Heerematt geplant. Angesagt war eine Alarmübung. Die Kölliker Feuerwehr hatte gerade in der vergangenen Woche einen Ernstfall zu bewältigen. Rolf Müller, er lebt in der Heerematt, alarmierte die Feuerwehr vor Ort mit seinem Handy. Nur Sekunden später traf der Alarm auch schon beim Kommandanten ein. Dies konnten die Gäste bereits schon 1 zu 1 am Funk miterleben. Weitere 3 Minuten 40 Sekunden später stürmten auch schon die ersten Feuerwehrmänner und Frauen auf das Gelände.

Blitzschnell verschafften sich die Offiziere einen ersten Überblick, über die vorherrschende Situation, um danach die verschiedenen Einsatzkräfte koordiniert einsetzen zu können. Bis auf die Sirenen der Feuerwehrfahrzeuge war kaum etwas Lautes zu vernehmen. Alles lief ruhig und professionell ab.

Die Drehleiter wurde gestellt, ein erster Verletzter aus seiner misslichen Lage befreit, Schläuche wurden gelegt und unter Druck gesetzt, die Atemschutztrupps stiessen ins Gebäude vor und auch der zweite und der dritte Verletzte war kurze Zeit später geborgen.

Kommandant Huber hatte die ganze Zeit über, die Arbeiten, die Schritte, die Entscheidungen und das weiteren Vorgehen an die interessierte Bevölkerung weitergegeben. Jwan Lüscher als Einsatzleiter und Andreas Stoller als Übungsleiter, beide haben eben erst in diesem Jahr ihre Offizierskurse erfolgreich absolviert, operierten zum ersten Mal in den besagten Ämtern. Sie hatten die Sache zu jeder Zeit unter Kontrolle. Souverän, wie sprichwörtlich alte Hasen, absolvierten sie ihre Aufgaben, auch zur Zufriedenheit des Kommandanten. Dieser durfte dann auch kurze Zeit später den Abbruch der gelungenen Übung bekanntgeben.

Gemeinsam konnten die Gäste und dir Feuerwehrleute nun zum gemütlichen Teil übergehen. Im Feuerwehrlokal gab es für alle Speis und Trank. Bei seinem Schlussrapport konnte Kdt. Huber einige Ehrungen und Beförderungen vornehmen. Er musste aber auch acht Abgänge vermelden. Hubers grösstes Anliegen war es dann auch, diese Abgänge möglichst schnell ersetzten zu können. Gesucht sind immer motivierte Frauen und Männer, die eine Herausforderung suchen und bei der Feuerwehr mitmachen möchten. Interessierte können sich direkt unter Tel. 079 210 62 98 melden oder sich im Internet auf der Webseite www.kollo.ch die wichtigsten Daten und Infos holen. (tiz)

Bilder: 1. Die Drehleiter zur Personenrettung wird in Position gebracht.
2. Im 1. Stock waren Verletzte und eingeschlossene Personen zu retten.
3. Es geht wohl noch ein paar Jahre bis auch sie in der Feuerwehr mittun können.
4. Viele Zuschauer verfolgten das Geschehen vor Ort
5. Einer der Atemschutztrupps macht sich einsatzbereit.
6. Der Einsatzleiter Jwan Lüscher erklärt die nächsten Schritte

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