UHC Tigersharks Kulm
Die Berg- und Talfahrt geht für die Tigersharks weiter

Matthias Amstutz
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Gegen den UHC Wehntal Regensdorf setzen sich die Unterkulmer mit 4-2 durch. Im zweiten Spiel des Tages unterliegen die Wynentaler gegen Spreitenbach mit 1-5.

UHC Tigersharks Kulm 4-2 UHC Wehntal Regensdorf

Gegen die Wehntaler testeten die Kulmer in der Vorbereitungsphase zwei Mal und spielten zudem noch am Sursee-Cup in der Gruppenphase gegeneinander. Entsprechend wussten die beiden Teams über die Stärken und Schwächen des Gegenübers Bescheid. Die beiden Mannschaften tasteten sich in der Startphase ab. Es dauerte bis zur 14. Spielminute als Andrin Döbeli die Tigersharks mit einem Drehschuss erlöste. Dieses Tor verlieh den Unterkulmer zusätzlichen Aufwind und sie übernahmen das Spieldiktat. Sie verpassten es aber die Führung weiter auszubauen. Hinzu kam in den Schlusssekunden noch Glück dazu, als ein Abschluss der Regensdorfer am Pfosten landete. So gingen die Wynentaler mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel waren die Kulmer erneut die spielbestimmende Mannschaft. In Überzahl würgte Reto Müller den Ball über die Linie. Wenig später baute Michael Zumsteg mit einer starken Einzelleistung die Führung weiter auf 3-0 aus. Bis zehn Minuten vor Schluss schien es nach einer klaren Angelegenheit für die Wynentaler aus, doch dann zogen sie eine schwache Minute ein. Zuerst erzielte Regensdorf das erste Tor, das Zweite folgte so gleich und beim dritten Abschluss folgte auch noch der Ausgleich. Alle sahen den Treffer, doch der Schiedsrichter Hauri pfiff einen Stockschlag und annullierte den Treffer. Ein Stockschlag, den es nicht gab. Die Tigersharks hatten in diesem Moment enormes Glück, fingen sich wieder und übernahmen wieder das Zepter. Sie verpassten es aber das Spiel für sich vorzuentscheiden. Da kam in vier Minuten vor Schluss eine Strafe bestens gelegen. Beim Gegner entlud sich der Frust, was eine weitere Strafenflut auslöste. So konnten die Aargauer das Spiel bis zum Schluss in Überzahl beenden und konnten mit dem 4-2 die definitive Entscheidung erzielen.

UHC Tigersharks Kulm 1-5 STV Spreitenbach

Die Kulmer wollten den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen und den ersten Vollerfolg in dieser Saison verbuchen. Doch es bleib bei dieser Vorstellung. Denn vor der Partie stellte der gegnerische Torhüter aus Spreitenbach fest, dass die Kulmer nur noch einen Torhüter hatten. Er witzelte, jetzt musst du dich nur noch verletzten und dann habt ihr keinen Torhüter mehr. Genau diese These traf in der dritten Spielminute ein. Bei einer Abwehraktion verletzte sich Schlussmann Amstutz an der Leiste. Aufgrund der beschriebenen Einleitung blieb dem Kulmer Torhüter nichts anderes übrig als mit starken Schmerzen zu Ende zu spielen. Jedoch konnte er sich kaum mehr bewegen. Hinzu waren die Spieler völlig geschockt und Spreitenbach wusste mit dieser Situation bestens umzugehen. Zur Pause führte der Gegner mit 0-4. Die Tigersharks rafften sich in der zweiten Hälfte nochmals auf, doch im Abschluss resultierte wenig zählbares. Beide Teams verbuchten je einen Treffer und Spreitenbach setzte sich somit mit 1-5 durch.

Aufgrund der bitteren Verletzung erreichten die Unterkulmer heute das Maximum und konnten in der Tabelle den 6. Rang verteidigen. In drei Wochen findet in Aarburg die Heimrunde der Tigersharks statt. Um 15.25 Uhr empfangen die Wynentaler Schweizer-Meister Blau-Gelb Cazis und um 17.15 Uhr Wild-Goose Wil-Gansingen. Die Kulmer freuen sich auf einen zahlreichen Zuschaueraufmarsch.

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