Stadtberner Wahlen

EVP nominiert Stürmer für die Gemeinderatswahlen

Will in die Stadtberner Exekutive: Matthias Stürmer von der EVP

Will in die Stadtberner Exekutive: Matthias Stürmer von der EVP

Die EVP tritt an den Stadtberner Gemeinderatswahlen erwartungsgemäss mit Matthias Stürmer an. Die Parteibasis nominierte den 31-jährigen Stadtrat und Informatik-Spezialisten am Mittwochabend, wie die Partei mitteilte.

Damit nimmt die neue Stadtberner Mitte-Liste Konturen an. Auf dieser will der amtierende CVP-Gemeinderat Reto Nause versuchen, seinen Sitz zu verteidigen. Als zweiter Kandidat wurde nun Stürmer (EVP) offiziell nominiert.

Zwei weitere Plätze gehen an BDP und Grünliberale. Beide Parteien stecken im Nominationsverfahren. Für den fünften Platz wird eine parteiungebundene, im Raum Bern bekannte Persönlichkeit gesucht. Die Mitte-Liste ist einer von mindestens drei Blöcken, die sich bei den Gemeinderatswahlen vom 25. November gegenüber stehen dürften.

Das Rot-Grün-Mitte-Bündnis mit SP, Grünem Bündnis (GB) und Grüner Freier Liste (GFL) hat zurzeit drei von fünf Gemeinderatssitzen inne. Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) tritt erneut an, zu ihm gesellt sich Nationalrätin Ursula Wyss (SP). Noch offen ist, wer den grünen Sitz der abtretenden Regula Rytz (GB) verteidigen soll.

Ja zu Grimsel-Ausbau

Auf bürgerlicher Seite wollen SVP und FDP ebenfalls gemeinsam in die Gemeinderatswahlen steigen. Allerdings haben die Freisinnigen Bedingungen gestellt. So darf auf dem gemeinsamen Ticket kein SVP- Hardliner stehen. Die FDP hat vorerst die beiden Stadträte Bernhard Eicher und Alexandre Schmidt nominiert.

Der Vorstand der Stadtberner SVP möchte mit Stadtrat Ruedi Friedli, Beat Schori und Sylvia Lafranchi in die Gemeinderatswahlen steigen. Schori ist ehemaliger, langjähriger Stadtrat. Lafranchi ist Co-Präsidentin der SVP-Untersektion Bern Innenstadt. Das letzte Wort hat jedoch die Parteibasis am 27. Februar.

An der Versammlung der Stadtberner EVP vom Mittwochabend fassten die Parteimitglieder auch noch einstimmig die Ja-Parole für die städtische Abstimmung vom 11. März. Dabei geht es um die Beteiligung von Energie Wasser Bern an einer Modernisierung und einem Ausbau der Kraftwerke Oberhasli im Grimselgebiet. Das Geschäft ist kaum umstritten.

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