Wimbledon
Belinda Bencic ist die Hoffnungsträgerin bei den Schweizer Frauen – überspringt sie erstmals die Achtelfinal-Hürde?

Drei Schweizerinnen stehen im Hauptfeld von Wimbledon. Mit den grössten Erwartungen steigt Belinda Bencic ins Turnier. Doch bisher kam die Ostschweizerin noch nie weiter als bis in die Achtelfinals.

Simon Häring
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Belinda Bencic strebt in Wimbledon den Vorstoss in die zweite Woche an.

Belinda Bencic strebt in Wimbledon den Vorstoss in die zweite Woche an.

Filip Singer / EPA

Mit ihrem Einzug in den Final des Rasenturniers von Berlin unterstrich Belinda Bencic ihre Ambitionen im Hinblick auf Wimbledon, wo sie 2013 das Turnier der Juniorinnen gewonnen hatte. Daran ändert auch nichts, dass Bencic in dieser Woche in Eastbourne schon in den Achtelfinals mit Viktorija Golubic an einer anderen Schweizerin gescheitert ist.

Allerdings kam die 24-jährige Ostschweizerin in Wimbledon noch nie weiter als bis in die Achtelfinals (2015 und 2018). Geht es nach Papierform, würde die an Position 9 gesetzte Bencic dort auf die siebenfache Siegerin Serena Williams (39, WTA 8) aus den USA treffen, die allerdings seit Januar 2017 und den Australian Open auf ihren 24. Grand-Slam-Titel wartet.

Serena Williams gewann sieben Mal in Wimbledon, letztmals 2016.

Serena Williams gewann sieben Mal in Wimbledon, letztmals 2016.

Nic Bothma / EPA

Teichmann noch ohne Sieg in Wimbledon

Mit Viktorija Golubic (28, WTA 72) und Jil Teichmann (23, WTA 53) stehen zwei weitere Schweizerinnen im Hauptfeld. Teichmann gewann dort indes noch kein Spiel, während Golubic 2019 die dritte Runde erreichte. In der Qualifikation gescheitert sind Henri Laaksonen, Marc-Andrea Hüsler, Stefanie Vögele, Leonie Küng, Simona Waltert und Susan Bandecchi.

Noch ohne einen einzigen Sieg in Wimbledon: Jil Teichmann.

Noch ohne einen einzigen Sieg in Wimbledon: Jil Teichmann.

Jason Szenes / EPA

Während bei den Männern Novak Djokovic klarer Favorit auf den Titel ist, gestaltet sich die Ausgangslage bei den Frauen offener. Vier der letzten sechs Grand-Slam-Turniere gewann eine Spielerin von ausserhalb der Top Ten. Titelverteidigerin Simona Halep erklärte am Freitag aufgrund anhaltender Wadenprobleme ihren Verzicht. Diese Entscheidung erfülle sie «mit grosser Traurigkeit», sagte Halep. Auch Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka tritt in London nicht an. Serena Williams strebt ihren 24. Major-Titel an, um mit der Rekordsiegerin Margaret Court gleichzuziehen.

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