Voleros Auftritt in der Zürcher Saalsporthalle glich dem Verlauf ihrer diesjährigen Europacup-Saison. Die Zürcherinnen, mit zwei Niederlagen in die Gruppenphase gestartet, wirkten zu Beginn nervös und lagen schnell 5:11 zurück. Doch der Schweizer Meister liess sich nicht abschreiben und sicherte sich nach einer Aufholjagd mit 25:22 den ersten Satz.

Damit schien der Widerstand beim rumänischen Meister bereits gebrochen. Denn sowohl im zweiten wie auch im dritten Durchgang konnte sich das Heimteam bereits früh ein Polster schaffen und setzte sich letztendlich deutlich 25:15 und 25:9 durch. Für die Rumäninnen glich die Partie jedoch mehr einem Trainingsspiel, standen sie doch bereits vor Spielbeginn als Gruppensieger fest.

Nach zuletzt vier klaren Erfolgen mit zusammengezählt nur zwei Satzverlusten zieht Volero zum vierten Mal in den letzten vier Jahren in der Königsklasse in die Viertelfinals ein. Auf wen das Team von Trainer Avital Selinger in der ersten K.o.-Runde mit einem Hin- und Rückspiel trifft, entscheidet sich am Freitag bei der Auslosung in Luxemburg. Als bester Gruppenzweiter bekommt es der Schweizer Serienmeister auf jeden Fall mit einem Gruppensieger zu tun.