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Schweizer Reitern missglückte EM-Start

Einzig Beat Mändli und Louis erfüllten Erwartungen

Einzig Beat Mändli und Louis erfüllten Erwartungen

Den Schweizer Springreitern ist der EM-Start im Zeitspringen in Madrid missraten. Die Olympia-Qualifikation ist nach dem 10. Zwischenrang im Feld der 16 Nationen arg gefährdet.

Einzig Beat Mändli vermochte mit Louis die Erwartungen nach makellosem Ritt zu erfüllen. Der Schaffhauser aus Biessenhofen klassierte sich im Einzelklassement hinter dem Franzosen Olivier Guillon/Lord de Theize und dem überraschenden Österreicher Stefan Eder/Chilli van Dijk als hervorragender Dritter.

Pius Schwizer verzeichnete mit Carlina als Schlussreiter zwei Abwürfe und wurde dem Status als Teamleader nicht gerecht. Noch schlechter fiel der Aufgalopp für Steve Guerdat mit Jalisca Solier und Clarissa Crotta mit West Side aus, die beide einen Stopp beklagten und weit ins Hintertreffen gerieten.

Im Mannschaftsklassement führt Frankreich vor Deutschland, Schweden, Holland und Grossbritannien. Mit Holland, Schweden, Irland, Spanien und Italien sind fünf Olympia-Konkurrenten vor der Schweiz klassiert. In Madrid sind noch drei Team-Tickets für London zu vergeben. Die Schweizer müssen sich im Nationenpreis am Donnerstag und Freitag enorm steigern, um sie sich noch als Equipe für die Olympischen Spiele in London zu qualifizieren.

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