Der 36-jährige Zürcher Philipp Koutny verbesserte sich in Frankfurt in einem starken Feld gegenüber dem Vorjahr um einen Rang und wurde Fünfter. In 8:24:56 Stunden verpasste der Gewinner des Ironman Estland von 2018 den 4. Rang um lediglich 59 Sekunden. Bei einer Hitzeschlacht mit Temperaturen von bis zu 40 Grad siegte der zweifache Ironman-Weltmeister Jan Frodeno in 7:56:02 Stunden mit 3:59 Minuten Vorsprung auf seinen deutschen Landsmann Sebastian Kienle.

Frauen-Leaderin kollabierte

Bei den Frauen glänzte die britisch-schweizerische Doppelbürgerin Imogen Simmonds (26) aus Genf als Zweite und dem bislang bedeutendsten Resultat ihrer Karriere. Die letztjährige WM-Sechste über die 70.3-Ironman-Distanz war damit beste Europäerin in Frankfurt.

Die letztjährige amerikanische Ironman-WM-Vierte Sarah True brach derweil rund 900 m vor dem Ziel als souverän Führende mit Kreislauf-Problemen zusammen und wurde von der Strecke genommen. Die 37-Jährige wurde sofort medizinisch versorgt.

"Ich kann mich nicht an die letzten Kilometer erinnern", sagte True einige Stunden nach dem Wettkampf und lobte: "Die Ärzte haben einen guten Job gemacht." Am Sonntagabend sollte sich True noch einem weiteren Bluttest unterziehen. Am Ende siegte Trues Landsfrau Skye Moench in 9:15:31 Stunden mit 10:30 Minuten Vorsprung auf Simmonds.

Bei den Männern ist Koutny der erste qualifizierte Schweizer Triathlet für die diesjährige Ironman-WM auf Hawaii. Im Vorjahr war er dort als Debütant im Profifeld als Fünfzehnter zweitbester Schweizer.

Simmonds ist bereits die vierte qualifizierte Schweizer Ironwoman nach Caroline Steffen, der vierfachen Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf sowie der ebenfalls britisch-schweizerischen Doppelbürgerin Emma Bilham. Simmonds und Bilham werden erstmals im Profifeld auf Hawaii antreten.