Gleich mit 3:0 setzte sich Volero durch. Nach 74 Minuten verwertete die Bulgarin Gergana Dimitrova gleich den ersten Matchball zum klaren 26:24, 25:19, 25:13.

Damit hielt Volero seine Chancen aufrecht, sich zumindest als einer der besten Gruppenzweiten noch für die Viertelfinals zu qualifizieren. Die ersten beiden Partien gegen Alba Blaj aus Rumänien (1:3) und gegen Mulhouse aus Frankreich (2:3) hatte der Schweizer Meister noch verloren.

Gegen die Polinnen musste Volero wie zuletzt bereits in der Meisterschaft auf Rosir Calderon verzichten. Die Kubanerin hatte in den ersten beiden Partien den Grossteil der Punkte realisiert. Ohne die Topskorerin verteilte sich die Verantwortung auf mehrere Schultern. Das manifestierte sich nicht zuletzt darin, dass gleich fünf Spielerinnen auf zehn und mehr Punkte kamen.

Von ihrer positiven Seite zeigte sich auch Laura Unternährer. Die 24-jährige Bern-Jurassierin spielt seit 2011 für Volero, gehört in der Champions League aber diese Saison erstmals der Stammformation an. Mit 12 Punkten sammelte sie zusammen mit der Schwedin Alexandra Lazic und Dimitrova am meisten Punkte.

Die drei Sätze verliefen allesamt nach einem ähnlichen Muster. Jeweils zu Beginn geriet Volero in Rückstand, drehte dann aber auf und setzte sich zumindest in den Durchgängen 2 und 3 klar durch. Zudem zeigte Volero am Block (15 Punkte) eine überaus starke Leistung.

Weiter geht es für Volero in der Königsklasse in zwei Wochen. Dann trifft der Zürcher Spitzenklub auswärts erneut auf Rzeszow.