Die je vierfache 70.3- und Ironman-Weltmeisterin siegte in 4:01:47 Stunden mit knapp 17 Minuten Vorsprung und erreichte overall den 16. Rang.

Der Triathlon führte ab Bregenz über 1,2 km Schwimmen im Bodensee, 93 Radkilometer sowie einen zwölf Kilometer langen Geländelauf in Lech Zürs am Arlberg. "Es war ein enorm anspruchsvoller, aber auch atemberaubend schöner Triathlon", sagte Ryf, die den mit zahlreichen Höhenmetern bespickten Wettkampf mitten aus ihrem traditionellen St. Moritzer Sommer-Trainingslager heraus bestritt. Mit Nina Derron (3.) schaffte eine weitere Schweizerin den Sprung aufs Podest.

Bei den Männern klassierte sich Ruedi Wild in 3:48:24 Stunden wie Nina Derron im 3. Rang. Wild steht ebenfalls auf der Startliste der 70.3-WM in Nizza. Es siegte der Österreicher Thomas Steger (4:41:59) vor dem Südafrikaner Matt Trautman (3:47:19), der wie Ryf von Brett Sutton gecoacht wird.

Ryf verlängerte mit dem Erfolg im grenznahen Österreich ihre eindrucksvolle Siegesserie. Die 32-jährige Solothurnerin ist seit Ende 2017 in allen Triathlons, in denen sie an den Start gegangen war, nicht mehr besiegt worden. In diesem Jahr sind es bislang sechs Siege.

In Österreich hatte Ryf zuletzt am 7. Juli schon den Ironman Klagenfurt gewonnen. Am 25. Juli liess sie dann in Frankreich am bergigen Langdistanz-Triathlon auf die legendäre Alpe d'Huez der Konkurrenz ebenfalls deutlich das Nachsehen.