Vor Jahresfrist hatte der Tuggener in Treviso (It) den 8. Platz erreicht, was bisher Heules beste WM-Leistung darstellte. Während des ersten Drittels des über eine Stunde führenden WM-Rennens gehörte Heule der Spitzengruppe an. Als der Kronfavorit Zdenek Stybar (Tsch) in der vierten von neun Runden die Vorentscheidung suchte, wurde das Tempo für den besten Schweizer zu hoch.

Heule fand vorerst noch in der ersten Verfolgergruppe Unterschlupf, musste dann aber auch jene Gegner ziehen lassen, welche die Silber- und Bronzemedaille unter sich ausmachten.

Auf der grösstenteils sumpfigen Strecke kam der zweifache WM-Zweite Stybar zum von den einheimischen Zuschauern begeistert gefeierten Triumph. Seit 1991 hatten die Tschechen auf den Nachfolger von Radomir Simunek senior als Elite-Weltmeister warten müssen. Klaas Vantournout sicherte sich erstmals die Silbermedaille, sein belgischer Landsmann und frühere Dominator Sven Nijs fuhr zu Bronze.