ATP Rotterdam

Wawrinka mit dem nächsten starken Auftritt

Der nächste starke Auftritt in dieser Woche: Stan Wawrinka steht in Rotterdam im Halbfinal

Der nächste starke Auftritt in dieser Woche: Stan Wawrinka steht in Rotterdam im Halbfinal

Stan Wawrinka steht beim ATP-Turnier in Rotterdam nach einem überzeugenden Auftritt im Halbfinal.

Der 33-jährige Waadtländer trat wie bereits die gesamte Woche ausgesprochen überzeugend auf, musste am Ende aber noch unerwartet um den Sieg zittern. Im Halbfinal trifft Wawrinka am Samstag auf den topgesetzten Japaner Kei Nishikori. Die beiden haben bereits neun Mal gegeneinander gespielt, der Schweizer führt mit 5:4 Siegen.

Bei 1:1 im ersten Satz verpasste der Schweizer noch zwei Chancen, bei 4:4 packte er aber mit einem unnachahmlichen Rückhand-Passierball energisch zu. Im zweiten Durchgang machte es ihm der aktuell beste Teenager der ATP Tour dann unnötig einfach. Sowohl zum 0:1 als auch zum 1:4 besiegelte Shapovalov Wawrinkas Break mit einem Doppelfehler. Der Kanadier gab sich allerdings nicht auf. Mit seinen ersten beiden Breaks schaffte er den Ausgleich zum 5:5.

Bei 5:6 und 0:30 stand Wawrinka sogar zwei Punkte vor dem Verlust des zweiten Satzes. Als es zählte, war er aber wieder voll da. Mit einem Servicewinner und zwei Assen bannte der Rotterdam-Champion von 2015 die Gefahr jedoch schnell und souverän. Im Tiebreak behielt der Romand aber die Nerven. Nach knapp eineinhalb Stunden nützte er seinen zweiten Matchball zum ersten Halbfinal-Einzug in diesem Jahr. Er wird sich damit in der Weltrangliste wieder in die Top 50 verbessern.

"Mit der Führung im Rücken wurde ich ein wenig zögerlich und abwartend", zeigte sich Wawrinka selbstkritisch. Shapovalov habe aber auch begonnen, mehr zu riskieren und besser zu spielen. "Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Spiel und wie ich am Ende reagiert habe." Im dritten Halbfinal seit seinen zwei Knieoperationen strebt der dreifache Grand-Slam-Champion nun seine erste Finalqualifikation seit dem French Open 2017 (Niederlage gegen Rafael Nadal) an. Letztes Jahr scheiterte er in Sofia und St. Petersburg jeweils im Halbfinal.

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