Die 22-jährige Siniakova setzte sich vor 14'500 Zuschauern in der O2 Arena nach der Abwehr von zwei Matchbällen gegen Sofia Kenin nach 3:44 Stunden mit 7:5, 5:7, 7:5 durch. Die amerikanische Fed-Cup-Debütantin hatte beim Stand von 5:4 im dritten Satz zum Matchgewinn serviert.

Für die Tschechinnen ist es nach 2011, 2012, 2014, 2015 und 2016 der sechste Titel in den vergangenen acht Austragungen. Mit 18 Titeln bleiben die USA Rekordsieger.

Der einseitige Final war geprägt von diversen Absenzen. Bei den von Kathy Rinaldi gecoachten Amerikanerinnen fehlten neben den beiden Williams-Schwestern auch Sloane Stephens, die US-Open-Siegerin von 2017, sowie Madison Keys. Gastgeber Tschechien musste auf die verletzte Karolina Pliskova und die erkrankte Petra Kvitova verzichten.