In Wimbledon treten die Spieler allesamt in Weiss auf die grosse Tennisbühne. Weiss wie ein Schwan. Weiss wie ein Engel.

An den Australian Open werden vom Veranstalter keine Vorgaben betreffend Farbwahl gemacht. Da Stan Wawrinka weder Engel, Schwan noch Schneemann sein will, nutzt er die Gunst der Stunde, um sich mit grellen Neonfarben in Orange und Gelb auszurüsten.

Bereits an den French Open vergangenes Jahr zog der 30-Jährige mit seiner karierten Hose alle Blicke auf sich - und erntete dafür Kritik und Lob für seinen modischen Mut.

Australian Open? Aussergewöhnliches Outfit? Da klingelt doch was! An den Australian Open gewann der Lausanner vor zwei Jahren seinen ersten Grand-Slam-Titel. Und mit seinen Karo-Shorts, die mittlerweile Kult-Status erreicht haben, zerlegte «Stanimal» letztes Jahr an den French Open den Serben Novak Djokovic im Final. Diesem wurde damit die Chance des «Grand Slams» genommen - jener Titel, der den Sieg aller vier Grand-Slam-Turniere in einem Kalenderjahr auszeichnet.