ATP Halle

Federer in Halle im Viertelfinal

Roger Federer wird von Jo-Wilfried Tsonga hart gefordert

Roger Federer wird von Jo-Wilfried Tsonga hart gefordert

Roger Federer steht am Rasenturnier in Halle auch im 17. Anlauf in den Viertelfinals. Er setzt sich in seinem Zweitrunden-Match gegen Jo-Wilfried Tsonga knapp mit 7:6 (7:5), 4:6, 7:5 durch.

Tsonga, der den Grossteil der letzten Saison wegen einer Knie-Operation verpasst hatte, verlangte Federer alles ab. Ähnlich wie bei seinem Fünfsatzsieg vor acht Jahren im Viertelfinal von Wimbledon brachte der 34-jährige Franzose den erfolgreichsten Rasenspieler der Geschichte vor allem mit seinem Service und seiner Vorhand in Bedrängnis. Er nahm Federer den zweiten Satz ab, führte zudem im Tiebreak des ersten Durchgangs 3:0 und kam im dritten Satz wiederholt in die Nähe eines Breaks. Dreimal in Folge gewann er bei Aufschlag Federer die ersten beiden Punkte.

Das Break aber gelang schliesslich Federer - bei letztmöglicher Gelegenheit zum 6:5 und mit Unterstützung Tsongas, der sich just im entscheidenden Moment nicht auf seinen ersten Aufschlag verlassen konnte. Ausgerechnet bei diesem Spielstand musste Tsonga stets über den zweiten Service gehen. Prompt nutzte Federer die Gelegenheit zu seinem zweiten Break der Partie. Mit seinem siebten Ass verwertete der Baselbieter kurz darauf den ersten Matchball.

Gegen den ehemaligen Top-10-Spieler aus Le Mans befand sich Federer nach gewonnenem Tiebreak vermeintlich auf dem Weg zu einem ungefährdeten Zweisatzsieg. Er legte im zweiten Satz bei erster Gelegenheit mit einem Break vor, gab den Vorteil aber wieder aus der Hand und beanspruchte im dritten Satz auch etwas Glück.

Mit dem letztlich hart erkämpften 12. Sieg im 18. Duell mit Tsonga verhinderte Federer ein erstmaliges frühes Aus in Halle. 17 Mal ist er am Rasenturnier in Westfalen bislang angetreten, die Viertelfinals hat er dabei immer erreicht.

Sein nächster Gegner am Freitag (ca. 17.30 Uhr) ist Roberto Bautista Agut (ATP 20). Gegen den 31-jährigen Spanier hat Federer die bisherigen acht Direktvergleiche für sich entschieden. Nur einmal gab der neunfache Halle-Sieger dabei einen Satz ab. "Er wird sich nicht so aufschlagen können wie Tsonga", weiss der Schweizer. "Aber auch er ist mit seiner Vorhand gefährlich."

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