Hier hat die Organisation ihren Sitz. Hier hat Roger Brennwald ein Büro. Nicht prunkvoll, sondern zweckdienlich, bescheiden. Es steht damit in der Tradition der Werte, für die sich Turnierdirektor Roger Brennwald einsetzt.

Doch einmal im Jahr drücken sich im Tenniscenter Paradies die Nasen an der Fensterfront platt. Dann, wenn die Spieler, die an den Swiss Indoors teilnehmen, hier trainieren. Roger Federer, Alexander Zverev oder Marin Cilic. Eigentlich ist das Training nicht öffentlich, man möchte, dass die Stars hier ihre Ruhe haben. Doch es lässt sich nicht verhindern, dass Fans darauf hoffen, auf einen der Spieler zu treffen.

Extrawünsche sind selten

Alles andere als pompös sind die Garderoben, die sonst eine hier eingemietete Tennisschule nutzt. Viel wichtiger ist der Belag der fünf Plätze. Es ist der gleiche wie in der 15 Minuten Autofahrt entfernten St. Jakobshalle. Um den Spielern perfekte Bedingungen zu bieten, wird der Belag in der Woche vor den Swiss Indoors jeweils neu präpariert. Im unteren Stock befindet sich nicht nur die Garderobe, sondern auch Squash-Boxen, die während des Turniers zu einem kleinen Fitnesscenter umfunktioniert werden. Hier stehen Laufbänder, Fahrräder, Matten und Gewichte bereit, um den Körper vor dem Training auf Betriebstemperatur zu bringen.

Für den Fall, dass sich ein Spieler vom Physiotherapeuten die müden Muskeln kneten lassen will, steht ein Massagetisch bereit. Bis Mitte der Woche gehen die Stars hier ein und aus, denn die Plätze auf der grossen Bühne, in der St. Jakobshalle, werden für den Spielbetrieb gebraucht. Dort, wo sonst das Restaurant «Le Paradis» seine Gaumenfreuden anbietet, ist eine Lounge eingerichtet, die zum Verweilen einlädt. Die Spieler und ihre Entourage können sich dort auch verpflegen. Die Court Assistants sorgen dafür, dass Tücher und Bälle bereitstehen und der Transport zwischen Halle und Hotel funktioniert. Extrawünsche sind selten. Aber ab und zu fragt ein Spieler nach Tipps für ein Restaurant.