In beiden Sätzen sah sich Shapovalov, die Weltnummer 29 und Nummer 3 der U21-Generation, sogleich mit einem Rückstand konfrontiert. Beide Male liess er sich vom Basel-Sieger von 2016 im ersten Game den Service abnehmen. Zwar gelang ihm im ersten Satz auch ein Break, allerdings erst nachdem er sich ein 0:4 eingehandelt hatte.

Cilic genügte eine solide, nicht überragende Leistung. Während der Kroate stark verteidigte, beging Shapovalov zu viele Fehler. "Es gibt noch viele Bereiche, in denen ich mich verbessern muss", befand der kanadische Powerspieler nach den kurzen 78 Minuten selbstkritisch, während Cilic sagte: "Es war nicht so einfach, wie es aussah. Ich spielte solide, bewegte mich und retournierte gut." Im Achtelfinal bekommt es der Halbfinalist des Vorjahres mit Ryan Harrison oder Marius Copil zu tun. Auf Roger Federer kann der 30-Jährige erst im Final treffen.

Der erste Generationenvergleich an den Swiss Indoors ging damit an den Routinier. Mit Alexander Zverev (21, ATP 5, gegen Robin Haase) und Stefanos Tsitsipas (20, ATP 16, gegen Jérémy Chardy) stehen an den kommenden Tagen weitere Spieler der "New Generation" im Einsatz. Taylor Fritz (20, ATP 57), der vierte im Bunde, meisterte seine Starthürde mit einem 6:0, 7:5 gegen den Serben Laslo Djere.

Für Stan Wawrinka, der am Montagnachmittag wegen eines blockierten Rückens Forfait erklärte, rückte derweil Dusan Lajovic als Lucky Loser ins Tableau. Der Serbe spielt am Mittwoch gegen den Moskau-Finalisten Adrian Mannarino.