Achtung, fertig, los! Ungefähr so erlebten die 213 Zuschauer im Sportzentrum Zuchwil die erste Playoff-Viertelfinalpartie zwischen Zuchwil Regio und Zunzgen Sissach. Bereits nach 101 Sekunden mussten die Zuchwiler in doppelter Unterzahl agieren. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits acht Strafminuten ausgesprochen worden. Nach der Strafenflut zu Beginn des Spiels, folgte die Torflut. In 14 Minuten erzielten die beiden Mannschaften sechs Tore. «Dass wir die fünf gegen drei-Situation überstanden haben hat uns Schub gegeben.

Das erste Tor war ein weiterer wichtiger Moment in dieser Begegnung», sagte Zuchwil-Stürmer Fabian Steiner nach dem Spiel. Während die Zuchwiler ihre Tore herausspielen mussten, erhielten die Gäste gütige Hilfe von der schlecht formierten EHCZ-Defensive. Bei beiden Toren, welche sie im ersten Abschnitt zum 4:2 erzielten, gingen sie nach nur einem Pass alleine aufs gegnerische Tor zu. «Sie konnten nur wegen unseren Stellungsfehlern Tore erzielen. Solche Gegentreffer können tödlich sein, falls wir selbst nicht genügend Tore erzielen», sagte EHCZ-Verteidiger Thomas Frutig nach dem Spiel.

Auch im Mitteldrittel dauerte es eine Weile,, bis die Torproduktion der beiden Teams anlief. Die Strafen wurden weniger und auch die Chancen wurden von den diesmal eher defensiv eingestellten Teams bereits in der Entstehung zu Nichte gemacht. Die Zuchwiler, welche das Spiel dominierten und mit ihrer technischen Überlegenheit überzeugten, eröffneten im zweiten Abschnitt in Überzahl ein weiteres Mal das Skore und schufen damit auch gleich die Vorentscheidung. Nach den Toren von Beccarelli, Frutig und Stalder gaben die Basler zwar noch ein Lebenszeichen von sich - das 7:3 auf der Spielanzeige sprach nach zwei Dritteln aber eine deutliche Sprache. Gegen Ende des letzten Drittels wurde es erstaunlicherweise noch einmal eng - die Gäste verkürzten bis auf 7:5. Mit dem Treffer ins leere Tor von Malicek wurden aber auch die letzten Hoffnungen der Gäste begraben.