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Zuchwiler Indoor-Cup verzichtet auf Solothurner Erstligisten

Ein Bild der Vergangenheit: Duell zwischen dem FC Solothurn und Wangen bei Olten am Zuchwiler Indoor-Cup.

Ein Bild der Vergangenheit: Duell zwischen dem FC Solothurn und Wangen bei Olten am Zuchwiler Indoor-Cup.

Am Wochenende erfährt das Hallenfussball-Turnier des FC Zuchwil seine 16. Auflage. Nicht mehr durchgeführt wird das Turnier für 1.-Liga-Teams am Freitagabend. Dafür gibt es neu ein Nachtturnier für Viertligisten.

Manchmal muss man neue Wege gehen. Dies mussten in diesem Jahr auch die OK-Mitglieder des FC Zuchwil bei ihrem Indoor-Cup merken. Da der bisherige Hauptsponsor des Turniers absprang, mussten die Zuchwiler Veränderungen und Kompromisse eingehen. So muss heuer auf den Prestigeabend am Freitag, an dem in den letzten Jahren oft Erstligisten aus der Region wie der FC Solothurn, der FC Grenchen und der FC Wangen b.O. teilnahmen, verzichtet werden. «Wir wollten am Samstag und am Sonntag festhalten, und da die Erstligisten nicht mehr wie früher ihre erste Mannschaft schickten, entschieden wir uns für diesen Schritt», erklärt FCZ-Präsident Mike Marti.

Mehr als 50 Mannschaften

Und die Zuchwiler konnten ein grosses Teilnehmerfeld für den diesjährigen Indoor-Cup finden. So nehmen am Samstag in den Kategorien Senioren, Veteranen, am 4.-Liga-Nachtturnier und am Sonntag bei den 2.-Liga-inter-, 2.-Liga- und 3.- Liga-Equipen insgesamt mehr als 50 Teams teil. «Wir werden ein volles Haus haben an diesem Wochenende und Hallenfussball zelebrieren», hält sich Marti fest. Damit aber alles reibungslos klappt, braucht es auch eine grosse Fronarbeit, wie Mike Marti erzählt: «Wir sind von Freitagmittag bis Sonntagabend am Werk und brauchen insgesamt etwa 60 bis 70 Leute im Einsatz. Der ganze Verein hilft mit.» Denn der FCZ will an seinem Hallenturnier festhalten, wie Vereinspräsident Mike Marti klipp und klar sagt: «Es wurden für dieses Jahr neue Banden gekauft von einer Privatperson und somit eine grosse Investition betrieben. Wir sind offen für neue Ideen und wollen nach dem diesjährigen Turnier eine erste Bilanz ziehen und sehen, wie es weitergeht. Wir wollen unseren Indoor-Cup weiterführen.»

Die Tücken des Hallenfussballs

«Das Hallenturnier ist eine gute Abwechslung. Wir sind aber nur ein Amateur-Betrieb und somit ist es nicht allen Spielern möglich, dabei zu sein. Auch mögen einige Spieler Hallenfussball nicht, da ein gewisses Verletzungsrisiko herrscht, das viele nicht eingehen möchten im Hinblick auf die Saison», erklärt FC- Solothurn-Trainer Roland Hasler. Auch sei das Interesse am Hallenfussball in der Schweiz nicht so gross wie in der Schweiz. So gehe die Vorbereitung beim 1. Ligisten normal weiter, wie Hasler abschliesst. So geht das Zuchwiler Traditionsturnier mit dem diesjährigen Indoor-Cup neue Wege, ohne die regionalen Grossklubs.

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