In Zuchwil war am Wochenende Schüpbach aus dem Emmental zu Gast. Die Favoritenrolle lag in dieser Partie bei den Gastgebern aus Solothurn, für die nach zwei verlorenen Spielen in Serie ein Sieg Pflicht war. Die Zuchwiler starteten gut in ihren ersten Umgang. 644 Punkte bei starkem Gegenwind waren eine ansprechende Leistung. Die Emmentaler ihrerseits erreichten ein Zwischentotal von 577 Punkten. Somit hatten die Hausherren 67 Punkte Vorsprung zur Spielhälfte. Im Ries konnten beide Teams überzeugen und alle Hornusse abfangen. So wurde die Partie am Bock entschieden. Die Zuchwiler konnten die Leistung des ersten Umgangs bestätigen, während die Gäste weniger überzeugten. Dadurch kamen die Favoriten mit einem deutlichen Vorsprung von 170 Punkten zu dem dringend benötigten Sieg. 

Endresultat: Zuchwil 0 Nr. 1276 - Schüpbach 0 Nr. 1106

Beste Einzelschläger: 86 Punkte: Freudiger Daniel (Zuchwil), 78: Käser Pascal (Zuchwil), 77: Binggeli Silvan (Zuchwil).

Bei drückend warmen Bedingungen empfingen die Gerlafinger die direkt vor ihnen platzierten Urtener. Unter leicht bis mittlerem, aber stetigem Gegenwind, boten die Hausherren mit 584 Punkten eine mittelmässige Vorlage am Bock. Die Gäste aus dem Mittelland schlugen mit Riesen von 305 und 307 Punkten, ebenso ohne restlos zu überzeugen, einen Vorsprung von 28 Punkten heraus. Das Heimteam konnte sich im zweiten Umgang steigern und kam auf ein Total von 1212 Punkten. Im Ries konnten beide Teams fehlerfrei bleiben, womit schliesslich die Schlagleistung entscheiden musste. Mit 594 Punkten im zweiten Durchgang zogen die Gäste um 6 Punkte den Kürzeren. Somit konnte Gerlafingen endlich wieder mal 4 Punkte verbuchen und den Platz im vorderen Mittelfeld festigen.

Endresultat: Gerlafingen-Zielebach 0 Nr. 1212 – Urtenen 0 Nr. 1206

Beste Einzelschläger: 81 Punkte: Aebi Kevin (Gerlafingen-Zielebach), Richard Michel (Gerlafingen-Zielebach), 80: Gammenthaler Roger (Gerlafingen-Zielebach).

Am Samstag reiste Recherswil-Kriegstetten nach Bern. Tropische Temperaturen und ein leichter Gegenwind forderten die Kräfte der Spieler. Die Stadtberner waren klar zu favorisieren und starteten gewohnt routiniert. Ihr Spiel war nicht das beste, aber die 651 Punkte im ersten Umgang konnten sich trotzdem sehen lassen. Die Wasserämter ihrerseits wollten endlich ein Spiel abliefern, das ihrem Potenzial entspricht. Sind es doch noch keine zwölf Monate her, als sie eben denselben Gegner im letzten Spiel überschlugen und sich den dritten Platz in der Meisterschaft sicherten. Ihr Start war vielversprechend, doch schon kurz darauf reihte sich ein Fehlstreich an den anderen. Bereits nach Spielhälfte waren die Berner mit 109 Punkten in Führung. Sie spielten ihren zweiten Umgang genau so stark wie den ersten und erzielten ein Endtotal von 1305 Punkten. Für die Spieler von Recherswil-Kriegstetten kam es noch schlimmer. Ein schneller, aber haltbarer Nouss in die 12 konnte nicht abgetan werden. Die Gäste steigerten sich zwar noch, doch am Ende resultierte ein Rückstand von 163 Punkten. Die Berner bekundeten keine Mühe im Ries und mischen weiter im Meisterrennen mit.

Endresultat: Bern-Beundenfeld 0 Nr. 1305 – Recherswil-Kriegstetten 1 Nr. 1142

Beste Einzelschläger: 84 Punkte: Sollberger Thomas (Bern-Beundenfeld), 83: Blaser Konrad (Bern-Beundenfeld), 80: Zürcher Markus (Bern-Beundenfeld), Hofer Beat (Bern-Beundenfeld).