Eishockey

Zuchwil Regio steht als Sieger der Masterround fest

Der EHC Basel Kleinhüningen hat Leader Zuchwil Regio zwar gefordert, aber nicht gestürzt. Die Gäste gewinnen schliesslich mit 3:1.

Im Spiel zwischen Basel und Zuchwil Regio ging es vor allem für den Leader um viel. Die Solothurner hatten bereits in der drittletzten Partie der Masterround die Chance, diese auf dem 1. Rang zu beenden. Basel freilich hatte etwas dagegen.

Mit viel Rückenwind nach dem Sieg am Mittwoch gegen Lyss wollten sich die Beppis für die 2:9-Schlappe in der Hinrunde rehabilitieren. Zudem wären weitere Zähler im Kampf um den Heimvorteil in einer anstehenden Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Lyss sehr hilfreich.

Keine Angst

Das Heimteam begann stark, hatte gar keine Angst vor dem Favoriten. Mit viel Schwung und einer guten Taktik hielt man dem Leader die Stange. Gartmann brachte derlei die Einheimischen in der 5. Minute in Führung. Die Gäste taten sich lange schwer. Nach den jüngsten Erfolgen über Wiki und Burgdorf schien die Luft ein wenig draussen zu sein.

Des weiteren ist die Liste der Verletzen gewachsen. Zuchwil brachte noch genau drei Linien aufs Matchblatt. In der 16. Minute glich Reber zum 1:1 aus. Die Basler verloren im Powerplay den Puck und wurden dafür hart bestraft.

Basel schadet sich

Der Match behielt auch im zweiten Abschnitt sein Muster. Zuchwil leicht stärker, tat sich aber gegen aufsässige Basler schwer. Die Gastgeber blieben gefährlich und hartnäckig. Ihre körperbetonte Art war ganz augenscheinlich die richtige Taktik. Nur nahmen sich die Mannen von Peter Salmik oftmals durch Strafen selber den Schwung.

In der 29. Minute durfte Reber sogar zum Penalty antreten. Gegen einen sehr ruhigen und souveränen Osterwalder hatte der Zuchwiler jedoch keine Chance. Den einzigen Treffer im Mitteldrittel erzielte Olivier Hojac.

Nach einem Querpass übers gesamte Eis nahm der wohl schnellste Flügel der 1. Liga den Puck optimal mit und befand sich alleine vor dem Gehäuse Basels. Der Stürmer gab sich keine Blösse und schoss Zuchwil kurz vor der zweiten Pause mit 2:1 in Führung.

Nach der zweiten Pause verlor die Begegnung an Schwung, Die Gastgeber, immer wieder sehr bemüht, versuchten den Ausgleich zu erzielen. Aber Basel kam nicht an Goalie Pfister vorbei. Zum Schluss versuchte Trainer Salmik alles und ersetzte Torhüter Osterwalder durch einen sechsten. Feldspieler. Aber auch das klappte nicht, im Gegenteil, Pistolato traf ins leere Tor zum 1:3-Schlussstand.

Noch Optimierungspotenzial

Zuchwils Assistenz-Coach Max Weibel: «Wir sind sehr froh, konnten wir mit dem knappen Kader die Punkte holen. Jetzt können wir es ein wenig ruhiger angehen.» Von der Playoff-Form will Weibel aber noch nichts wissen: «Wir müssen noch ein paar Dinge optimieren, vor allem unser Powerplay. Wir sind jedoch auf dem aufsteigenden Ast, die Disziplin ist viel besser und wir sind eine Einheit geworden.»

Somit hat Zuchwil die Masterround gewonnen. Die Solothurner werden in drei Wochen als Favorit in die Playoffs starten. Basel kämpft weiterhin mit Lyss ums Heimrecht in der Viertelfinal-Serie.

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