Eishockey
Zuchwil Regio löst die Pflichtaufgabe bei Basel/Kleinhüningen souverän

Gegen ein schwaches Basel/Kleinhünigen setzten sich die Erstliga-Eishockeyaner von Zuchwil Regio locker durch. Die Zuchwiler liefen nie Gefahr, die drei Punkte nicht nach Hause zu nehmen. Am Mittwoch wartet nun Unterseen-Interlaken.

Gabriel Siegrist
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Nach der 4:6-Heimschlappe gegen Adelboden forderte Zuchwil-Trainer Stefan Gerber vor Wochenfrist sechs Zähler in der «Basler» Woche. Am Mittwoch in Sissach taten sich verunsicherte Zuchwiler lange Zeit schwer, vor allem im Abschluss können sie derzeit wenig Überzeugendes bieten. Aber ein Erfolg tut immer gut und dass die Mannschaft Charakter hat, unterstreicht ein Siegestreffer in der zweitletzten Minute doppelt.

Zuchwil Regio startete auch bei seinem dritten Auswärtsauftritt schläfrig in die Partie. Die Gerber-Truppe hatte wieder grosse Mühe, ins Spiel zu finden. Dass in der fünften Minute Brand Basel/Kleinhüningen in Führung schoss, war die logische Quittung. Aber die Gäste reagierten gut und zeigten ab Mitte des Startdrittels Mumm und Einsatz. David Malicek und Daniel Balen kehrten das Skore bis zur ersten Pause auf 2:1 für die Solothurner. Es war offensichtlich, dass die Zuchwiler deutlich mehr Klasse in ihren Reihen haben. Von Basel, welches erst zwei Punkte ergattert hat, kam wenig. Die Rheinstädter kämpften zwar vorbildlich, aber in Sachen Tempo, Präzision und System konnten sie dem zweifachen Schweizer Meister wenig entgegenwirken.

Jetzt befreiter aufspielen

In den restlichen 40 Minuten baute Zuchwil Regio seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Schliesslich hiess es 4:1, aufgrund der grossen Menge an Abschlussmöglichkeiten schmeichelt das Resultat. «Nach dem schnellen Gegentor haben wir gut reagiert. Danach konnten wir in regelmässigen Abständen skoren und davonziehen. Mit dem Saisonstart dürfen wir mässig zufrieden sein. Wir haben gegen Brandis und Adelboden unnötig Punkte verloren, aber gegen Huttwil auch einen Zähler gewonnen, den man so nicht budgetieren darf», resümierte Stefan Wüthrich nach dem Ende.

Für Zuchwil geht es am Mittwoch zu Hause gegen Unterseen-Interlaken weiter. Nach den beiden Pflichtaufgaben soll nun auch gegen einen stärkeren Gegner wieder ein Ausrufezeichen gesetzt werden. Stefan Wüthrich: «Die beiden Spiele mit dem Messer am Hals haben wir erledigt. Jetzt können wir gegen Unterseen befreiter aufspielen.»

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