Nach 25 Minuten war die Partie zwischen Leader Zuchwil und Basel bereits entschieden. Das Heimteam hatte Basel völlig überfahren. Schon in der 1. Minute traf Stalder und leitete so einen klaren und verdienten Erfolg für Zuchwil Regio ein. Das Team von Trainer Juri Woschakow überzeugte für einmal in der Effizienz.

Zwar hätte man noch weit mehr Tore erzielen können, die Ausbeute war doch relativ gut. Ganz anders Basel, das überrumpelt wurde und zum dritten Mal in dieser Meisterschaft gegen Zuchwil eine Niederlage einfuhr. Es war nicht der Tag der Basler, denen auch offensiv wenig gelang und welche auch taktisch nicht die Vorgaben vom Trainer umsetzen konnte.

Bis zur ersten Pause konnte Zuchwil Regio mit 3:0 in Führung gehen. Dies war angemessen am Verlauf auch verdient. Die Solothurner waren läuferisch und technisch besser und überzeugten wie schon am Dienstag gegen Wiki-Münsingen mit einer guten Härte. Für das Heimteam traf nebst Stalder zwei Mal Bruno Blatter.

Basel fand kein Mittel

Auch der Mittelabschnitt begann mit zwei schnellen Toren durch Müller und Von Dach. In der 27. Minute verkürzte Gurtner für Basel. Ein leichter Hoffnungsschimmer war auszumachen. Aber der hielt nicht lange, da die Zuchwiler mit zwei weiteren Treffern durch Stalder und Reber die passende und prompte Antwort gaben. Dass Meyer noch vor der zweiten Pause zum 7:2 skorte, war dies längst nur noch eine Randnotiz.

Im letzten Drittel nahmen die Woschakow-Boys das Tempo raus. Die Vehemenz war aufgrund der deutlichen Führung passé. Basel konnte nicht mehr verkürzen, sie fanden den Weg durch eine solide Zuchwiler Abwehr während 60 Minuten nicht richtig. Zum Schluss erhöhten die Gastgeber durch Blumenthal und den jungen Ambühl noch auf 9:2. Das Stängeli konnte Basel somit noch verhindern, dies war aber aufgrund des klaren Verdikts nur ein kleiner Trost.

Patzer für Zuchwil nun erlaubt

Für den Leader Zuchwil präsentiert sich die Ausgangslage nach der Wiki-Niederlage gegen Burgdorf schon wieder sehr gut. Mit acht Zählern Vorsprung hat man sich ein Polster geschaffen, was auch einen Ausrutscher in der Masterround erlauben würde. Am Mittwoch gastieren die Solothurner in Lyss.

Für Basel wird es in den nächsten Partien, am Mittwoch in Burgdorf, wichtig sein, den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren. Ansonsten könnte man sich relativ schnell ganz der Playoff-Vorbereitung widmen.