Eishockey

Zuchwil Regio kassiert eine unerwartet böse Packung

Dominic Lüthis Führungstreffer verkam zur Makulatur.

Dominic Lüthis Führungstreffer verkam zur Makulatur.

Zuchwil Regio verliert auch das zweite Spiel im 1.-Liga-Playoff-Final gegen Wiki-Münsingen – und zwar überraschend deutlich mit 2:7. Jetzt müssen die Solothurner alle Spiele gewinnen, um noch Meister werden zu können.

Aus vier Matches resultierten für Zuchwil in der Qualifikation ebenso viele Erfolge. Danach zogen die Solothurner souverän mit sechs Playoff-Siegen in den Final ein. Anders als vor Jahresfrist mussten die Zuchwiler keinen schwierigen Halbfinal bestreiten. Sein Kontrahent im Final, Wiki-Münsingen, ging nach einem 0:2-Rückstand gegen Burgdorf noch als Gewinner hervor. Die Berner waren somit voll im Saft, top motiviert und sie hatten nichts zu verlieren. Und siehe da, Spiel 1 in Zuchwil ging in der Overtime an die Wiki-Männer. Von Ex-Zuchwil-Coach Stefan Gerber bestens eingestellt, hielten die Berner gut entgegen und kamen durch die Gebrüder Marolf sogar zum Erfolg.

Zuchwil geht in Führung

Der Anfang zumindest deutete darauf hin, dass es auch in Partie 2 eng werden würde. Zwar war Zuchwil optisch ein wenig stärker, die erste Grosschance vergab Pascal Marolf alleine vor Zuchwil-Goalie Pfister. Grosse Vorteile konnte sich kein Team erarbeiten, Spezialsituationen mussten den Ausschlag bringen. In der 14. Minute traf als einziger im Startabschnitt Dominic Lüthi im Powerplay. Mit einem Schlenzer konnte er von der blauen Linie Flurin Brunner im Wiki-Kasten bezwingen.

Nach der ersten Pause kamen die Gäste besser auf, sie lösten ein wenig ihre starren, taktischen Vorgaben.

Wiki wendet das Blatt

Der Ausgleichstreffer in der 28. Minute kam sehr glücklich zustande. Wenger profitierte von einem Abpraller und hauchte seinen Farben nun sehr viel Kraft und Emotionen ein. Die Gastgeber hatten jetzt ihre besten Minuten. Der Doppelschlag in der 36. und 37. Minute durch Pascal Marolf und Marc Hofstetter war für die Leistung der gerechte Lohn. Zuchwil war nun völlig verunsichert, Zweikämpfe wurden alle verloren und in der Offensive auch in Überzahl kaum etwas Zusammenhängendes kreiert.

Schock sass tief

Die Truppe von Juri Woschakow war nun gefordert, ein 0:2-Rückstand in der Serie drohte. Aber was kam, war weiter enttäuschend. Der Schock sass tief, die Checks hatten einmal mehr Spuren hinterlassen. Die Berner aber markierten weiter munter ihre Treffer und liessen keine Powerplay-Situation ungenutzt. Am Schluss hiess das Skore 7:2, eine richtige Schlappe. Aber in den Playoffs zählt nicht das Resultat, sondern einzig und allein der Gewinner. Und der hiess auch in Spiel 2 wieder Wiki-Münsingen.

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