Eishockey

Zuchwil Regio für Wiki eine Nummer zu gross

Zuchwiler bejubeln ihren Sieg.

Zuchwiler bejubeln ihren Sieg.

Drei Minuten für drei Tore und Zuchwils Erstliga-Eishockeyaner hatten die erste Partie im Playoff-Halbfinal gegen Wiki-Münsingen schliesslich mit 4:2 für sich entschieden.

Der SC Unterseen-Interlaken war im Playoff-Viertelfinal für Zuchwil keine grössere Hürde. Im Gegenteil, die Solothurner marschierten in der Minimaldauer von drei Partien durch und konnten somit ihre dünne Personaldecke in der Defensive schonen. In eineinhalb Wochen hatte Trainer Stefan Gerber die Möglichkeit, seine Mannen auf den Halbfinal gegen Wiki-Münsingen einzustellen. Hatten die früheren Jahrgänge der Zuchwiler stets Mühe mit den kampfbetont auftretenden Bernern, machte Zuchwil in dieser Saison mit einem historischen 11:1-Auswärtssieg in Wichtrach auf sich aufmerksam.

Bereits in der zweiten Minute eröffnete Wiki das Skore in dieser Best-of-Five-Serie. Nach einem kurzen Missverständnis in der Abwehr konnte Baumgartner unbedrängt ins leere Tor einschieben. Die Zuchwiler wurden früh geweckt und wussten, dass es nicht derart einfach weitergehen würde wie gegen Unterseen.

Die Gäste aus Münsingen machten einmal mehr exakt das, was sie am besten können. Wiki agierte hart, direkt, mit viel Zug und vor allem mit einer grossen urchigen Berner Wucht. Dass Sticheleien, Mätzchen und auch ab und an eine kurze Schlägereie dabei nicht fehlen dürfen, erklärt sich von selbst. Es war richtiges Playoff-Hockey. Die Zuchwiler versuchten Ruhe zu bewahren und ihre spielerischen Stärken in Erfolg umzumünzen.

Zuchwil ohne Playoff-Niederlage

In der 32. Minute wurden die Offensivbemühungen der Gastgeber endlich belohnt. Reber, der vorher ziemlich unglücklich kämpfte, erzielte in Überzahl den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Dies löste bei den Gerber-Boys den Knoten und Fabian Steiner brachte seine Farben rund eine Minute später gar in Front. Und die dritte Angriffsformation hatte noch nicht genug, sie traf in ihrem nächsten Einsatz durch Balen zum 3:1. Binnen knapp drei Minuten stellte der Gastgeber somit die Partie auf den Kopf und lenkte sie für sich in die richtige Bahn.

Genau 28 Sekunden waren im dritten Abschnitt vergangen und Zuchwil führte mit 4:1. Reber schoss seinen zweiten Treffer und verschaffte seinen Kollegen viel Luft. Dass Nicolas Kormann wenig später wieder den Zweitore-Rückstand herstellte, änderte nichts. Zuchwil liess die Uhr souverän runterlaufen, gewann 4:2 und behält in den Playoffs 2011 seine weisse Weste. Weiter geht es am Samstag in Wichtrach.

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