Eishockey
Zuchwil machte gegen Burgdorf zu viele fehler

Das Startspiel in der 1.-Liga-Meisterschaft ging in die Hose. Die 1:3-Niederlage beim EHC Burgdorf war die logische Folge vieler Fehler, welche die Berner gnadenlos ausnutzten.

Markus Jutzi
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Zuchwils Marco Müller (links) lässt den Burgdorfer Marcel Bühlmann ins Leere laufen

Zuchwils Marco Müller (links) lässt den Burgdorfer Marcel Bühlmann ins Leere laufen

Marcel Bieri

Bereits im Startdrittel hatten die Spieler des EHC Burgdorf die Oberhand. Zwar vermochten die Zuchwiler den frühen Rückstand aufzuholen, doch es fehlte danach die Bissigkeit und manchmal ein bisschen Kampfglück, um selber weitere Tore zu schiessen. Im zweiten Drittel machten dann die Gastgeber mit zwei Toren bereits alles klar. Sie führten die feinere Klinge, liessen die Scheibe laufen und gewannen auch mehr Zweikämpfe. Zuchwil machte vor allem in der Defensive nicht den sichersten Eindruck. Ein gewisser Gefahrenherd war denn auch Torhüter Beat Ackermann. Auch wenn ihm kein Gegentor direkt angelastet werden kann, stand er oftmals im Brennpunkt des Geschehens und wusste manchmal nicht, wo sich der Puck befindet. Gut, dass die Verteidiger wach waren und die Scheibe aus der Gefahrenzone schiessen konnten.

Zuchwil ging der Schnauf aus

Sehenswert auf beiden Seiten die schnelle Angriffsauslösung. Beide Mannschaften versuchten mit langen Pässen die Stürmer auf die Reise zu schicken, doch sie verhaspelten noch zu oft mangels technischem Können. Erwähnenswert ist sicherlich auch das hohe Tempo, welches beide Mannschaften anschlugen. Dies machte sich aber bei den Gästen im Schlussabschnitt bemerkbar, denn ihnen ging schlichtweg der Schnauf aus. Dumme Fouls waren dafür mitverantwortlich. Zuchwil-Trainer Stefan Gerber hat noch viel Arbeit vor sich, um die Mannschaft auf Höchststand zu bringen. Mehr Disziplin und weniger Strafen muss das Motto lauten.