12-mal 2 Minuten und 0-mal ein Tor standen zuletzt auf dem «Tacho» des EHC Zuchwil-Regio. Dies nach 60 Minuten im Rahmen der vorletzten Masterround-Partie gegen den SC Lyss. Für den Sportchef und Präsidenten der Solothurner, Walter Ulrich, «eindeutig zu viel Strafen.» Punkto Chancen, den Match zu gewinnen, so Ulrich, habe es seinen Mannen aber trotzdem nicht gefehlt. «Wenn ein Spiel 1:0 endet hätte es eigentlich immer auf beiden Seiten kippen können.» Freilich vergeigten die Zuchwiler eben zu viele erstklassiger Möglichkeiten und luden den Gegner so förmlich zum Sieg ein. Den entscheidenden Treffer markierte in der 23. Minute der Lysser Sven Inniger. Zu einem Zeitpunkt notabene, als für einmal beidseits personeller Vollbestand herrschte. Mann der Partie war auf Seiten der Gäste der erst 18-jährige Goalie Thibaud Sauhtier, der zurecht als Bester seiner Truppe ausgezeichnet wurde.

Brisante Partie am Samstag

Im letzten Match der Masterround empfängt Zuchwil Regio nun am Samstag (18.15) im Sportzentrum den EHC Wiki-Münsingen. So wie es aussieht, könnten sich genau diese beiden Equpe dann auch im Playoff-Viertelfinal gegenüberstehen. In dem Sinn erhält die Partie eine besondere, vornehmliche Note. Weil: Wer möchte schon die Hauptprobe vor der Premiere verhauen und dem potenziellen Rivalen so moralisches Doping einschenken? Zuchwil und das von Zuchus Ex-Trainer Stefan Gerber gecoachte Wiki standen sich bereits letzte Saison im Viertelfinal gegenüber. Damals setzten sich die kampfstarken Aaretaler überraschend durch. Auch im Jahr zuvor, als man sich im Final begegnete, behielt Wiki das bessere Ende für sich. Für Zündstoff in dieser letzten Vor-Playoff-Partie des EHC Zuchwil Regio ist als absolut gesorgt.