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Zittersieg für den EHCO: Ein Törchen reicht für drei Punkte

Der EHC Olten ringt den HC La Chaux-de-Fonds vor heimischer Kulisse mit 1:0 nieder und kehrt damit zurück auf die Siegerstrasse. Einziger Treffer der Partie gelingt Silvan Wyss, der im Powerplay zu Beginn des letzten Abschnitts die Scheibe im HCC-Kasten versenkt.

Marcel Kuchta
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Silvan Wyss gelingt im Powerplay für den EHC Olten die Entscheidung.
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Wyss verbucht den einzigen Treffer der Partie.
Silas Matthys sichert dem EHC Olten mit einer Glanzparade den Sieg.
Der EHC Olten ringt den HCC im letzten Abschnitt nieder.
Keine Tore nach 40 Minuten zwischen dem EHC Olten und dem HCC.
Oltens Trainer Frederik Söderström darf mit der Vorstellung seiner Mannschaft nach zwei Dritteln nicht zufrieden sein.
Viel Betrieb vor HCC-Keeper Matteo Ritz.
Jens Nater bringt die Scheibe nicht im Kasten unter.
Olten muss sich nach 40 Minuten fehlende offensive Durchschlagskraft vorwerfen lassen.
Es ist erneut eine zähe Angelegenheit im Kleinholz.
Der EHC Olten dominiert das Spielgeschehen zu Beginn des zweiten Abschnitts.
Das erste Drittel zwischen dem EHC Olten und dem HCC hat wenig Spektakel zu bieten.
Silas Matthys wird in der Startphase kaum gefordert.
Oltens Youngster Brennan Othmann scheitert vor Matteo Ritz.
Der EHC Olten kann im ersten Abschnitt zweimal im Powerplay agieren, kommt jedoch dabei nicht zum Torerfolg.
NHL-Prospect Brennan Othmann kommt zu seinem zweiten Einsatz für die Powermäuse.
Der EHC Olten kann in den ersten 20 Minuten keine klaren Torchancen kreieren.

Silvan Wyss gelingt im Powerplay für den EHC Olten die Entscheidung.

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Die Zuschauer, die momentan nicht im Kleinholz live dabei sein dürfen, wenn ihr EHC Olten um Punkte kämpft, verpassen derzeit gerade nicht allzu viel. Oder anders ausgedrückt: Das Spektakel hält sich in engen Grenzen. Es wird hart gearbeitet auf dem Eis. Schön anzusehen ist das, wie auch im Spiel gegen den HC La Chaux-de-Fonds, nicht wirklich. Aber unter dem Strich zählt im Sport bekanntlich nur etwas: Das Resultat. Und auf dem Videowürfel stand nach 60 Minuten eben EHC Olten 1, HC La Chaux-de-Fonds 0. Somit blieben die drei Punkte im Kleinholz. Ein Treffer von Silvan Wyss im Powerplay in der 45. Minute und eine einmal mehr überragende Darbietung von Goalie Silas Matthys reichten für den Minisieg und glückliche Gesichter.

Der Hockey-Gott sitzt nicht mehr in der Garderobe

«Ich bin zufrieden mit dem Resultat, aber nicht unbedingt mit der Leistung», befand Oltens Headcoach Fredrik Söderström nach dem Spiel. Und damit hatte der Schwede recht. Seit dem überzeugenden Auftrtt beim 5:0-Sieg in Sierre tun sich die Powermäuse vor allem in der Offensive überaus schwer. «Im Moment bekommen wir keine Geschenke. In anderen Spielen sind uns Tore aus dem Nichts gelungen. Der Hockey-Gott ist damals bei uns in der Garderobe gesessen. In den letzten drei Partien haben wir uns jede Menge Chancen erarbeitet und zu wenige davon genutzt. Das ist frustrierend. Uns fehlt das Selbstvertrauen. Dann aber trotzdem so ein Spiel zu gewinnen, ist allerdings sehr positiv», sagte Söderström.

In der Tat fehlte den Oltnern vor dem gegnerischen Tor wiederholt die letzte Entschlossenheit und die nötige Präzision. Gegen eine Mannschaft wie La Chaux-de-Fonds, die in den letzten drei Spielen 21 Gegentore kassiert hatten und mit Matteo Ritz den nominellen Goalie Nummer zwei im Tor stehen hatte, war das zu wenig. Und so entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide, das bis weit ins letzte Drittel hinein torlos blieb, ehe Silvan Wyss den Bann mit einem abgelenkten Schuss zu brechen vermochte. Die Gäste aus dem Kanton Neuenburg warfen vor allem in den letzten zehn Minuten nochmal alles nach vorne. Es brannte mehrmals lichterloh vor dem Kasten von Silas Matthys. Doch der EHCO-Goalie unterstrich seine beneidenswerte Form mit einer tadellosen Leistung und feierte einen Shutout.

Brennan Othmanns Empfehlung für höhere Aufgaben

Zu den auffälligeren Figuren bei den Oltnern gehörte auch Brennan Othmann. Der 17-Jährige erhielt erstmals regelmässig Auslauf mit dem nominell vierten Sturm neben Alban Rexha und Silvan Wyss und war in der Offensive ein sehr belebendes Element. «Man hat gesehen, dass er viele kleine Dinge richtig macht», freute sich auch Fredrik Söderström über den Auftritt des Teenagers. Angesichts der offensiven Ladehemmung, die nach den jüngsten Umstellungen inzwischen fast alle Stürmer befallen hat, würde es nicht erstaunen, wenn Othmann schon bald eine grössere Rolle spielen kann. Man braucht etwa keine grosse Fantasie, um ihn mit seinem Speilverständnis dereinst an der Seite von Dion Knelsen und von Garry Nunn zu sehen.

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