Da Titelverteidiger Fribourg ohne seine Topschützen angetreten war, galt die Ausgangslage bei der Elite als relativ offen. Bereits nach dem Kniend-Durchgang zeigte sich aber, dass die letztjährigen Zweiten, die Zentralschweizer, die Favoritenrolle übernommen hatten. Nach den ersten 20 Schüssen lagen sie mit einem Durchschnitt von 192 Punkten nämlich bereits mit etwas mehr als 1,5 Punkten Vorsprung in Führung.

Auf den weiteren Rängen folgten zu diesem Zeitpunkt die Solothurner und die Berner. Beim Liegend-Durchgang konnte die Zentralschweiz ihren Vorsprung dann bereits auf mehr als 3,5 Punkte ausbauen. Auch die Berner zeigten einen sehr guten Liegend-Durchgang und setzten sich vor die Solothurner auf Rang zwei. Der Linthverband konnte machte Boden wett und lag nur noch knapp hinter einem Podestplatz zurück.

Beim Stehend-Durchgang wurde es dann nochmals spannend, denn die drei Nationalkaderschützen der Zentralschweiz (Petra Lustenberger, Nina Christen und Patrik Lustenberger), starteten erst in der letzten Ablösung. Die Drei erfüllten die Erwartungen und machten schliesslich für ihren Verband endgültig den Sack zu. Die Zentralschweiz gewann so mit 572,250 Punkten, vor den Solothurnern (569,571) und Linth (567,400).

Beim Gewinner-Team zeichnete sich Petra Lustenberger mit total 582 Punkten als beste Schützin aus. Das beste Einzelresultat aller 85 teilnehmenden Schützen schoss der Solothurner Jan Lochbihler mit überragenden 590 Punkten.

Auch bei den Junioren lieferte mit Marina Bösiger eine Solothurnerin das beste Tagesergebnis. Doch das überragende Resultat der Schweizer Meisterin brachte den sonst wenig glänzenden Solothurnern nicht mehr als Rang 6. Nach Kniend und Liegend hatte sich ein Quartett leicht abgesetzt, angeführt vom Linthverband. Stehend drehten dann die Ostschweizer auf und holten sich den Sieg vor Zürich. Noch vor Linth schob sich im Endspurt die Zentralschweiz.