Unihockey

Wiler-Ersigen verteidigt Leaderposition dank Sieg beim Meister

Christoph Hofbauer kommt immer besser in Fahrt und zeichnete sich als Doppeltorschütze aus. (Archivbild)

Christoph Hofbauer kommt immer besser in Fahrt und zeichnete sich als Doppeltorschütze aus. (Archivbild)

Wiler-Ersigen besteht auch im vierten Auswärtsspiel der noch jungen Saison und holt sich dank dem 8:6-Sieg bei Meister GC bereits die Punkte 13 bis 15 und verteidigt die Leaderposition dank dem Mehrspiel vor den nach wie vor ungeschlagenen Malans und Winterthur. Nächsten Sonntag kündigt sich damit in Zuchwil der Spitzenkampf gegen die Alligatoren an, sollte sich die Berger-Truppe tags zuvor in der Doppelrunde in Thun keinen Ausrutscher erlauben.

Wie lässt sich die Partie bei Meister GC zusammenfassen?

Der Optimist würde sagen: Endlich wieder einmal ein Sieg in der Hardau nach beinahe drei Jahren. Dabei acht Tore erzielt und die Partie von der Startminute und dem Penaltytor Väänänens an resultatmässig und auch punkto Spielkontrolle weitgehend im Griff. Phasenweise hohe Intensität und gutes Tempo im Spiel.  Dazu eine beachtliche Effizienz bis zur 7:4-Führung, inklusive Standards und Special Teams (Penalty Powerplay).

Der Pessimist würde analysieren: Trotz klarem 7:4-Vorsprung im letzten Drittel noch in Bedrängnis gekommen, weil plötzlich die besten Torchancen ausgelassen wurden und die definitive Entscheidung damit verpasst. Die phasenweise unnötigen technischen Fehler im Spiel und zu wenig Sorgfalt und Geduld mit dem Ballbesitz.

Der Realist würde folgendes Fazit ziehen: Beinahe das ganze Spiel über mit drei Linien agiert, dabei als Team einen kompakten Eindruck hinterlassen. Im Gegensatz zu GC, das nur mit der Linie um Graf, Kekkonen und Rüegger gefährlich war und schon kurz vor Ende des Mitteldrittels auf zwei Formationen reduzierte. Dies weil im Verlaufe des Spiels, als der SVWE-Coachingstaff vermehrt die Hofbauer-Linie auf die Top-Linie des Gegners ansetzte, die Gäste immer mehr Übergewicht gewannen und die Gastgeber reagieren mussten.

Obwohl Topskorer Matthias Hofbauer für einmal ohne Skorerpunkt blieb und Fankhauser das Pech an der Schaufel zu kleben scheint, schoss diese Linie dennoch vier Treffer und brachte das Spiel nach Hause. Dabei scheint sich Doppeltorschütze Christoph Hofbauer in seiner neuen Rolle als Verteidiger immer wohler zu fühlen, er war der beste Wiler Akteur.

Stark gesteigert im Vergleich zum Saisonstart hat sich auch Marco Louis, der zum zweiten Mal hintereinander mehrfach punktete. Die dritte Linie geriet defensiv kaum je in Gefahr und schoss dazu ein Tor, einzig die zweite Linie hatte am Ende eine negative Bilanz, steigerte sich aber in der zweiten Spielhälfte deutlich.

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