Unihockey

Wiler-Ersigen verstärkt sich mit einem talentierten Trio

Wiler-Ersigen verstärkt sich, damit sie auch in Zukunft jubeln können.

Wiler-Ersigen verstärkt sich, damit sie auch in Zukunft jubeln können.

Der SV Wiler-Ersigen hat für die neue Saison drei Jungtalente verpflichtet. Von Chur Unihockey stossen Nicola Bischofberger und Marco Louis (beide 1994) zum neunfachen Schweizer Meister, von Waldkirch St. Gallen Claudio Mutter (1996).

Der Bekannteste und bereits etablierte Akteur des Trios ist sicherlich Nicola Bischofberger, welcher mit 20 Jahren bei Chur Unihockey schon eine feste Grösse war. «Nicola verkörpert den modernen Verteidigertyp, der auch als Spielmacher fungieren kann und zudem torgefährlich ist.» sagt Wiler Sportchef Marcel Siegenthaler dem Nesslauer eine grosse Zukunft voraus.

«Er hat ein enormes Potenzial, wenn er die Herausforderung annimmt, sich bei uns weiter zu entwickeln und mit dem permanenten Siegesdruck umzugehen lernt.» Der ehemalige U19-Natispieler Bischofberger dürfte Ende April am EFT in Schweden seinen Einstand in der A-Nati geben.

Ebenfalls ein grosses Potenzial bringt der gleichaltrige Flügelstürmer Marco Louis mit sich. «Er ist schnell, athletisch und hat einen guten Schuss», fasst Siegenthaler zusammen. Seine Gefährlichkeit hat er in seiner ersten NLA-Saison bei Chur unter Beweis gestellt, 14 Tore, davon auch 2 im Playoff-Viertelfinal gegen Köniz. Louis` Stammverein ist mit den Nesslau Sharks im übrigen derselbe Klub wie bei Bischofberger.

Kaderumbau noch nicht fertig

Mit dem aktuellen U19-WM-Fahrer Claudio Mutter (1996) stösst ein vielversprechender Rechtsausleger zum SVWE. Nach wie vor im Juniorenalter wird der Ostschweizer voll mit der NLA trainieren und erste Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln können.

In der abgelaufenen Saison hatte Mutter sich bereits einen Stammplatz im NLA-Team von WaSa (10 Tore/11 Assists) erobert, dem er mit seinen vier Toren in den Playouts gegen Mittelland half, den Ligaerhalt zu sichern. «Claudio weiss, dass der Weg bei uns steil sein wird, aber er ist bereit, die Herausforderung anzunehmen.» Mit den drei Transfers sei es gelungen, die Lücke zu schliessen, welche durch den überraschenden Rücktritt der Gebrüder Garnier (1991 / 1992) und Kevin Steffen (1990) auf diese Saison hin entstanden sein.

«Wir sind nun von der Altersstruktur her wieder bestens aufgestellt, weil wir ja auch noch Talente aus den eigenen Reihen nachziehen können in den nächsten Jahren», meint Siegenthaler weiter. Noch sei der Kaderumbau nicht abgeschlossen. «Dafür lassen wir uns aber Zeit bis nach dem Superfinal. Für das aktuelle Team zählt nur diese Saison.»

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