Unihockey

Wiler-Ersigen verspielt Qualisieg und trifft nun auf Rychenberg Winterthur

Zwei Spiele zum Vergessen: Wiler-Ersigen beendete die Qualifikation mit zwei Niederlagen und 22 Gegentoren.

Zwei Spiele zum Vergessen: Wiler-Ersigen beendete die Qualifikation mit zwei Niederlagen und 22 Gegentoren.

Zwei Niederlagen mit 22 Gegentoren kosteten Wilen-Ersigen den Qualifikationssieg. Im Playoff-Viertelfinal trifft der Meister nun auf Rychenberg Winterthur

Das Sonntagabend endete für Wiler-Ersigen mit einer Überraschung. Der Viertelfinalgegner in den Playoffs heisst nicht, wie allgemein erwartet wurde, Grünenmatt, sondern Rychenberg Winterthur. Qualifikationssieger Malans entschied sich für die Emmentaler. Heikki Luukkonen erstaunte die Wahl der Bündner ebenfalls. «Vielleicht wollen sie sich für die Halbfinal-Niederlage im Cup revanchieren», vermutete Trainer der Wiler. Für den achtfachen Meister dürfte das Duell gegen die Zürcher alles andere als zu einem Spaziergang werden. Rychenberg zeigte zuletzt aufsteigende Form.

Unsicher und labil

Die zweite – unangenehme Überraschung – erlebte Wiler-Ersigen bei seinen zwei Auftritten am Wochenende. Der Meister präsentierte sich in den letzten beiden Runden nicht Playoff-Form. Ein Punkt und 22 Gegentreffer entsprechen kaum dem Selbstverständnis des amtierenden Champions. Nach dem Tag der offenen Tür am Samstag gegen die Grasshoppers (10:11), hinterliess die Mannschaft von Trainer Heikki Luukkonen auch gegen Chur einen erstaunlich labilen Eindruck. Die Bündner, gegen Malans tags zuvor beim 2:8 noch in der Rolle des Statisten, übernahmen schnell die Regie und liessen die Berner über weite Strecken der Partie schlecht aussehen.

Trainer von Wiler-Ersigen, Heikki Luukkonen, zieht Bilanz.

Trainer von Wiler-Ersigen, Heikki Luukkonen, zieht Bilanz.

Ungewohnte Hektik

Nach dem gelungenen Start ins Jahr 2013 mit sechs Siegen in Folge traten bei Wiler-Ersigen erneut die Defizite aus dem Herbst zutage, als das Team bereits einmal eine ähnlich instabile Phase durchlebte. Ausdruck der Unsicherheit waren die vielen Diskussionen, auf die sich die Spieler immer wieder einliessen. Vor allem Matthias Hofbauer verstrickte sich wiederholt in verbale Schlagabtausche.

Bis zum Playoff-Start in zwei Wochen bleibt den Wilern Zeit, die richtigen Schlüsse aus der verpatzten Hauptprobe zu ziehen. Die Leistungsträger erhalten bis dahin ein wettkampfmässige Verschnaufpause. Für die Länderspiele gegen Tschechien in Yverdon verzichtet Nationaltrainer Petteri Nykky auf mehrere Stammkräfte und gibt Akteuren wie Michael Garnier, Kevin Steffen und Lukas Meister die Gelegenheit, sich auf internationalem Parkett zu präsentieren.

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