Unihockey
Wiler-Ersigen verliert erstes Spiel knapp

Ein starkes Comeback blieb unbelohnt: Der SV Wiler-Ersigen verliert zum Auftakt des Meistercups im schwedischen Umea gegen die Einheimischen aus Dalen knapp mit 6:7.

Marcel Siegenthaler
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Auch die zwei Treffer von Christoph Hofbauer halfen nichts.

Auch die zwei Treffer von Christoph Hofbauer halfen nichts.

Marcel Bieri

Wiler-Ersigen startet mit einer 6:7-Niederlage gegen den schwedischen Vizemeister und Turniergastgeber Dalen in den Unihockey Champions Cup in Umea (Schweden). Dabei blieb die Aufholjagd des Schweizer Meisters nach einem klassischen Fehlstart (1:5 im Startdrittel) unbelohnt. Bis zur 48. Minute hatte der achtfache Schweizermeister den Rückstand aus dem ersten Abschnitt ausgleichen können (5:5).

Besonders bitter: Der SVWE dominierte den Gegner praktisch während des ganzen Spiels, war aber viel zu wenig effizient (zwei verschossene Penaltys und drei ungenützte Powerplays), während Dalen drei Überzahlsituationen ausnützte. So auch die spielentscheidende in der 58. Minute, als Eriksson zum 6:5 traf, nachdem Jussila Sekunden zuvor in Unterzahl alleine vor dem überragenden gegnerischen Goalie gescheitert war. Nach dieser Niederlage braucht es nun heute (14.00) gegen den finnischen Meister SPV unbedingt einen Sieg Wilers, sonst ist das Turnier für die Berner bereits beendet.

Vier Gegentore in 171 Sekunden

Letzteres ist um so schwieriger, weil die zweite Gruppenpartie nur 21 Stunden nach dem Startspiel stattfindet und die Finnen ausgeruht ihr erstes Turnierspiel bestreiten werden. Immerhin könnte es ein Vorteil für den Schweizer Meister sein, dass er bereits auf Champions-Cup-Rhythmus umgestellt hat. Denn die Vorstellung war nicht zu vergleichen mit den letzten Auftritten in der Meisterschaft.

Nur die «vier schwarzen» Minuten im Stardrittel mit vier Gegentoren innerhalb 171 Sekunden verhinderten wohl einen klaren Sieg des SVWE. Begonnen hatte dieses Malheur mit dem verletzungsbedingten Ausfall des schwedischen Verteidigers Mathias Larsson in der 15. Minute. Die Aufholjagd während den restlichen 40 Minuten verdient allerdings grössten Respekt und sollte dem Team Selbstvertrauen verleihen.

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