Der Achte der Qualifikation holte nach seinem Überraschungscoup vom Samstag (3:2-Sieg in der Verlängerung) im sonntäglichen Heimspiel einen 0:3-Rückstand auf und verlangte dem SVWE  alles ab. Mit seinem zweiten Treffer zum 6:5 avancierte Mendelin in der 57. Minute zum Matchwinner.

Damit ist der Favorit zumindest in der Serie drin und kann hoffentlich am  Heimspiel vom nächsten Mittwoch (Spielbeginn 19.30 in Zuchwil)  in den Playoff-Modus umschalten 

Am Samstag hatte ein Powerplay-Treffer Jaunins in der letzten Minute der Verlängerung die Gäste für ihren disziplinierten und engagierten Auftritt in Zuchwil belohnt.  Nach der souverän absolvierten Qualifikation durfte man ein selbstbewusstes Wiler-Ersigen erwarten.

Was die Fans von ihrem Team präsentiert bekamen, war ein zögerlicher, mutloser und vor allem in der offensive fehlerhafter und unpräziser Auftritt. Während die Jets alle ihre Mittel in die Waagschale warfen, lief beim SVWE aller höchstens ein Dieselmotor. Nur 2 Tore glückten dem SVWE in 70 Minuten, das zuhause auf vertrautem Terrain. Viel zu wenig, um ein Playoff-Match zu gewinnen.

Jungtalente springen in Bresche

Immerhin erhoffte man sich für das zweite Spiel des Weekends ein heilsames Hallo-Wach nach einem seltsam schwachen Auftritt. Tatsächlich startete der Favorit in Kloten viel besser in die Partie. Es zahlte sich auch aus, dass die Trainercrew die Jungtalente Rentsch, D. Känzig und Bürki ins Team rotierte.

Letzterer ist Captain der U21 und kam zu seinem ersten NLA-Playoff-Spiel, weil mit C. Hofbauer, Captain Väänänen und Wittwer mittlerweile drei Stammverteidiger verletzt ausfallen. Und Bürki war es, welcher im Schlussabschnitt mit seinem Treffer zum 5:4-Führungstreffer einen enorm wichtigen Beitrag leistete, nachdem er bereits zum 2:0 Mendelins assistiert hatte. Auch Rentsch und D. Känzig konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Ganz im Gegensatz zur Paradelinie um Matthias Hofbauer, welche auch diesmal keinen Weg zum gegnerischen Tor fand, nachdem sie in der Qualifikation beinahe nach Belieben erfolgreich war. Topskorer Hofbauer wartet ebenso noch auf sein erstes Playoff-Tor wie der beste Torschütze Ville Lastikka. (msl)