Unihockey
Wiler-Ersigen stimmt sich auf die Champions League ein

Vom 13. bis 17 August ist die erste Mannschaft des SV Wiler-Ersigen zum zehnten Mal ans Czech Open in Prag eingeladen. Das Turnier mit den besten Klubmannschaften Europas dient als Standortbestimmung für die anstehende Champions League.

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Wiler-Topskorer Isaac Rosén trifft auf seine ehemaligen Kollegen.

Wiler-Topskorer Isaac Rosén trifft auf seine ehemaligen Kollegen.

Marcel Bieri (bieri)

Der SVWE feiert ein Jubiläum am grössten Unihockey-Klubturnier der Welt, das erneut hervorragend besetzt ist. Mit Falun (Swe), SPV (Fin), Vitkovice (Tsch) und eben dem SVWE sind alle vier Landesmeister der besten Unihockeyteams mit von der Partie und werden versuchen, eine Duftmarke für den Champions Cup im Oktober zu setzen, wo das meisterliche Quartett erneut am Start sein wird.

Schon drei Mal im Final

Insgesamt vermochte sich der SVWE in Prag schon dreimal fürs Finale zu qualifizieren, zuletzt gar zweimal in Folge. Gewonnen hat der Rekordmeister das Turnier noch nie. Der Weg in den Final wir diesmal aber sehr steinig. Die Gruppeneinteilung meinte es nicht gut mit dem SVWE. Gleich zum Beginn wartet mit Pixbo ein schwedischer Kultverein. Ein Wiedersehen für Topskorer Rosén mit seinen ehemaligen Teamkollegen. Nach der Partie gegen Otrokovice (Tsch) wartet dann noch der tschechische Meister Vitkovice. Da kein Team in der Gruppenphase ausscheidet, ist der Druck zu Beginn des Turniers aber nicht immens. Somit bleibt dem Wiler Trainerduo Schönbeck/Sikora sicherlich die Möglichkeit, dem ganzen Kader Spielzeit zu verschaffen. Der SVWE reist übrigens mit dem kompletten Team an, einige Spieler sind aber angeschlagen.

Auch die U21 mit dabei

Bereits zum vierten Mal ist auch das U21-Team in der tschechischen Hauptstadt dabei. Die U21 wurde als Juniorenteam erneut in die im Vorjahr geschaffene Pro-Kategorie eingeteilt. Dort spielte man im Vorjahr ein ausgezeichnetes Turnier und besiegte unter anderem NLB-Ligist Thurgau und erreichte gegen den tschechischen Erstligisten Pardubice ein Remis. Das Highlight war aber der 6:0-Kantersieg gegen den russischen Meister Nizhegorodets. Die Russen sind diesmal bereits Gruppengegner der U21, die zudem auf zwei tschechische Teams trifft. Nachdem im Vorjahr mit Burmeister und Ackermann zwei deutsche Spieler ein Lehrjahr in der Organisation des SVWE machten, sind diesmal mit dem Tschechen Daniel Sesulka und dem Esten Kaspar Kallion zwei Osteuropäer im Kader der U21 vertreten.

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