Unihockey

Wiler-Ersigen steht im Europacup-Final

Symbolbild.

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Die Unihockeyaner von Wiler-Ersigen stehen im Europacup-Final. Die Berner gewannen am sogenannten  «Champions Cup» in Mlada Boleslav (Tsch) den Halbfinal gegen Seinäjoki 7:6 nach Penaltyschiessen und treffen nun auf Titelverteidiger Falun (Sd).

Es war ein wahrer Krimi, den sich Wiler und der finnischen Meister Seinäjoki lieferten. Der Schweizer Meister machte erst in den letzten zweieinhalb Minuten der regulären Spielzeit einen Zweitore-Rückstand wett. Philipp Fankhauser (58.) und Jami Manninen (59.) schossen die Emmentaler mit den beiden Treffern in die Verlängerung. Bei beiden Toren hatte Wiler den Torhüter mit einem sechsten Feldspieler ersetzt.

Nach der torlosen Overtime trafen im Penaltyschiessen Deny Känzig und Patrick Mendelin für Wiler, während für das klar favorisierte Seinäjoki nur Superstar Mika Kohonen erfolgreich war. Wiler steht zum dritten Mal nach 2005 und 2009 im Final des Europacups. Vor zehn Jahren hatte der langjährige NLA-Dominator als bisher einziger Schweizer Männer-Klub den Europacup-Titel gewonnen.

Die Schweden bleiben in guter Erinnerung

Gegen Falun gewann Wiler am Europacup-Turnier vor einem Jahr in Zürich etwas überraschend mit 6:5 - dies allerdings «nur» in der Vorrunde. Während Wiler in der Folge im Halbfinal scheiterte, gewann Falun in der Saalsporthalle den Titel. In Mlada Boleslav erhält Falun dank dem Gewinn der schwedischen Meisterschaft die Chance auf die Titelverteidigung.

Weniger erfolgreiche Frauen

Die Frauen von Piranha Chur dagegen verpassten den Finaleinzug. Die Bündnerinnen verloren den Halbfinal gegen den schwedischen Meister Kais Mora mit 5:10. Die Hypothek von vier Gegentoren in den ersten neun Minuten wog zu schwer. Piranha Chur scheiterte im fünften Anlauf zum vierten Mal in Serie im Halbfinal.

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