Unihockey

Wiler-Ersigen startet mit einem veritablen Fehlstart in die Saison

Adrian Zimmermann brachte mit den Toren zum 4:6 und 5:7 vorübergehend wieder Hoffnung in die Mannschaft von Wiler-Ersigen. bieri/archiv

Adrian Zimmermann brachte mit den Toren zum 4:6 und 5:7 vorübergehend wieder Hoffnung in die Mannschaft von Wiler-Ersigen. bieri/archiv

Bereits in der ersten Meisterschaftsrunde kam es zum Duell: Der Schweizer Meister Wiler-Ersigen traf auf den Cupsieger GC, der seinerseits sein Saisonauftaktspiel gegen Grünenmatt gewonnen hatte. Der Start in die neue Saison missriet der Wilern.

Die Grasshoppers gingen mit dem ersten Torschuss in Führung, Kapanen hatte seine Farben in Front geschossen. Wiler brauchte einen Moment, um sich von diesem Schock zu erholen, kam dann aber immer besser ins Spiel. Nach rund sieben Minuten konnten sich die Berner im Drittel von GC festbeissen und Bieber glich nach Zuspiel von Fankhauser souverän zum 1:1 aus.

Ausgehebelte Verteidigung

In der Folge kamen beide Teams zu guten Möglichkeiten, ein Torerfolg blieb ihnen aber verwehrt. Nach einer guten halben Stunde konnte Wiler zum nächsten Mal jubeln. Olli Oilinki, welcher später zum besten Spieler des Abends gewählt wurde, traf nach Zuspiel von Christoph Hofbauer zur Führung. GC schlug kurz darauf aber zurück. Zuerst glich Helfenstein nach sehenswerter Kombination aus, danach brachten zweimal Wolfer und einmal Meier das Heimteam mit 5:2 in Führung. Bei allen Gegentreffern waren es die Zürcher gewesen, welche nach einer Balleroberung blitzschnell umzuschalten wussten und jeweils mit zwei oder drei Pässen die gesamte Verteidigung von Wiler aushebelten.

Wiler steckte aber nicht auf, sondern meldete sich mit Matthias Hofbauer zurück. Der Routinier traf nur dreissig Sekunden nach dem fünften Gegentreffer zum 3:5. Mit diesem Resultat ging es auch ins letzte Drittel. Dort vermochte Wiler eine rund dreiminütige Überzahl nicht zu nutzen. Kurz darauf konterte GC erneut erfolgreich, Meier schoss das 6:3. Da kurz darauf Adrian Zimmermann einen Zürcher Fehlpass erlaufen und zum 6:4 verwerten konnte, blieb das Spiel spannend. Aber GC war auch im Überzahlspiel effizienter als Wiler-Ersigen, es traf im einzigen Powerplay.

Scalvinoni stellte die Drei-Tore-Führung wieder her. Nachdem Zimmermann mit seinem zweiten Treffer die Hoffnung nochmals zurückgebracht hatte, ersetzte Wiler seinen Torhüter durch einen weiteren Feldspieler. Es kam, wie es in solchen Fällen halt meistens kommt, GC traf zweimal ins leere Gehäuse. Auch Matthias Hofbauer konnte die Wiler-Niederlage mit einem weiteren Treffer nicht mehr abwenden.

Der Captain haderte danach vor allem mit dem Mitteldrittel: «Wir haben eigentlich überlegen gespielt, aber danach drei rasche Tore erhalten. Im nächsten Spiel müssen wir unsere Chancen besser nutzen.» In der Tat war Wiler nicht das schlechtere, sondern nur das weniger effizientere Team. Auch diese Saison wird deshalb mit dem amtierenden Schweizer Meister zu rechnen sein.

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