Unihockey
Wiler-Ersigen schlägt Langnau im Derby

Wiler-Ersigen gewinnt das erste Meisterschaftsspiel nach der Weltmeisterschaft mit 9:7 gegen die Langnau Tigers. Im Derby, das zugleich Spitzenkampf war, gaben die Routine und der dritte Block den Ausschlag.

Pius Rüegger
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Wiler-Ersigen kehrt mit einem Derbysieg in den Meisterschafts-Alltag zurück.

Wiler-Ersigen kehrt mit einem Derbysieg in den Meisterschafts-Alltag zurück.

«Der Schlüssel zum Erfolg war unsere dritte Linie mit Nussbächer, Bieber, Garnier, Berlinger und Flühmann sowie Torwart Streit», resümierte Wiler-Headcoach Heikki Luukkonen.

Die Langnauer Tigers haben es in diesem intensiven Derby ihren Besuchern nie leicht gemacht. Die Tatsache, dass die Truppe von Markus Schneider mit einem Sieg die Tabellenspitze hätte übernehmen können, war ihr Antrieb. Bereits im Startdrittel setzten sie den SVWE gehörig unter Druck.

«Wir machten ein paar Fehler in der Mittelzone und Langnau spielte die Konter sauber», erklärte Luukkonen. Trotzdem waren es die Unteremmentaler, die durch Fankhauser (8.) und Berlinger (12.) vorlegten. Aus dieser Rücklage kämpften sich die Einheimischen zurück und glichen durch Engel (13.) und Frejd (15.) umgehend aus.

Cupspiel gegen Köniz im Hinterkopf

Die gezielten Umstellungen auf den heutigen Cup-Viertelfinal in Köniz wirkten sich nicht aus. «Dieses Cup-Spiel ist extrem wichtig, deshalb rotierte ich heute», begründete der Finne. Die Tigers agierten hartnäckig und aufsässig. Das 2:3 Garniers (28.) mit einem Weitschuss glich Dysli aus (34.). Eine Stockschlag-Strafe des Torschützen nützten die Platzherren zur einzigen Führung durch Krähenbühl (35.). Aus den intensiven Zweikämpfen resultierten kaum Feldvorteile.

Nach dem Gleichstand Flühmanns in der 38. Minute (4:4) erhöhten die favorisierten Gäste zu Beginn des Schlussdrittels. Matthias Hofbauer (41.) und Garnier (44.) schufen sofort die entscheidende Differenz. Die Erfahrung war in diesen von hohem Tempo geprägten letzten zwanzig Minuten das grosse Plus von Wiler.

Wiler macht die wichtigen Tore

«In den entscheidenden Momenten im dritten Drittel schossen wir die wichtigen Tore dank unserer Routine», resümierte Luukkonen. Engels 5:6 (46.) und Krähenbühls 6:7 (56.) konterte Fankhauser beide Male (47., 57.) postwendend. Auch Langnaus Timeout nach Berlingers 6:9 (58.) führte nur noch zum 7:9 Krähenbühls 19 Sekunden vor Schluss. Zu mehr reichte es für die Emmentaler dann in diesem Derby gegen die Nummer eins des Unihockeys nicht mehr. «Ich bin sehr zufrieden. Es war ein echter Spitzenkampf und beide Teams haben sehr gut gespielt», lautete Luukkonens Schlusskommentar anerkennend.

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