Unihockey
Wiler-Ersigen rückt weiter bis auf Rang zwei vor

Unihockey-Meister Wiler-Ersigen setzt seine Siegesserie fort und kann sich dank dem 10:3-Heimsieg über Chur Unihockey auf Rang zwei vorschieben. Der Meister dominierte die Bündner in allen Belangen und konnte alle drei Drittel für sich entscheiden.

Marcel Siegenthaler
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Die Wiler Nachwuchstalente hatten viel Grund zum Jubeln.

Die Wiler Nachwuchstalente hatten viel Grund zum Jubeln.

HUM

Beide Teams stiegen mit einem Derbysieg im Gepäck in das Prestige-Duell. So durfte ein spannendes Duell zweier Equipen mit viel Selbstvertrauen erwartet werden. Schon bald sollte sich aber herausstellen, dass der SVWE dem Bündner Kontrahenten in allen Belangen einen Schritt voraus war. Bereits der erste Angriff brachte die Führung für das Heimteam durch Nati-Verteidiger Meister, welcher nun bereits bei 11 Skorerpunkten steht und damit den Wert (6) aus der letztjährigen Quali beinahe schon verdoppelt hat.

SVWE mit Vorteilen in allen Belangen

Nach dem frühen 1:0 besass das Heimteam zwar optische Vorteile und viel Ballbesitz, doch bis rund zur Spielmitte stand die Churer Defensive bei fünf gegen fünf kompakt. Erst nach dem vierten Gegentreffer machte sich bei den Gästen Frust bemerkbar und der Meister glänzte nun mit herrlichem Kombinationsspiel und tollen Toren. Deutliche Vorteile hatte der Gastgeber dabei in der Ausgeglichenheit über drei Linien. Die auf dem Papier dritte Formation mit dem überragenden Deny Känzig, Bruder Tobias, Bischofberger, Louis und Mutter glänzte mit einer 4:0-Bilanz.

Das Duell der Special Teams ging ebenfalls klar an den SVWE, der drei der vier Powerplays ausnützte, während es Chur verpasste eine fast zweiminütige 5-3-Situation im Startdrittel zum Anschlusstor zu nützen, nachdem der SVWE seinerseits durch den dreifachen Torschützen Mendelin seine erste Überzahl genutzt hatte.

Im Schlussdrittel ging es für Chur vor allem noch darum, das «Stängeli» zu vermeiden, für den SVWE defensiv nun nicht nachlässig zu werden und die gute Leistung nicht noch mit unnötigen Gegentreffern zu schmälern. Auch bei diesen beiden Vorhaben reüssierte nur das Heimteam. In der 59. Minute besorgte Topskorer Manninen das «Stängeli». Leid tun konnte einem dabei Chur-Goalie Reich, der ausgezeichnete Paraden zeigte und am Ende doch 10 Gegentore kassierte. Auf der anderen Seite musste sich der starke Wiler Goalie Samuel Zimmermann nur noch von einem Penalty bezwingen lassen, womit der SVWE nun aktuell die beste Abwehr der Liga stellt.