Bis der Meister im Duell mit dem Aufsteiger das dritte „Stängeli „ im vierten Spiel feiern konnte, musste er einen Umweg in Kauf nehmen. Nach gut 22 Minuten lagen die Thuner mit 4:2 in Führung und es bahnte sich eine Überraschung an. Doch dann legte der Favorit eine Schippe drauf.

Innerhalb von 10 Minuten erzielte der Meister vier Tore und führt die Wende herbei. Thun steckte zwar nicht auf und kam nochmals auf 5:6 heran. Im Schlussdrittel allerdings konnten die Gäste (die nun auf zwei Linien reduzierten) die endgültige Entscheidung rasch herbeiführen.

Nur Powerplay war meisterlich

Sebek, der neu an der Seite von Topskorer Rosén (3 Tore/ 2 Assists) eingesetzt wurde, traf nach nur 29 Sekunden zum 7:5 und als Mendelin nur kurze Zeit das 8:5 erzielte, war die Partie entschieden. Meisterlich war der SVWE-Auftritt aber, mit Ausnahme des Powerplays (3 Tore aus 3 Überzahlspielen), keineswegs. 7 Gegentore gegen den Aufsteiger sind klar zu viel, da wird es im Cup gegen Grünenmatt eine klare Steigerung brauchen. 

UHC Thun - SV Wiler-Ersigen 7:11 (2:2, 3:4, 2:5)
MUR, Thun. 517 Zuschauer. SR Baumgartner/Kläsi. - Tore: 11. M. Hofbauer (Väänänen, Ausschluss Thun) 0:1. 12. Frey (Rothen) 1:1. 20. Fröhlich 2:1. 20. Fankhauser (A. Zimmermann) 2:2. 21. Winkler (Saurer) 3:2. 23. Kramer (Wettstein) 4:2. 24. Sebek (Känzig) 4:3. 31. Rosén (Olofsson) 4:4. 31. A. Zimmermann (Mendelin) 4:5. 34. Fankhauser (Mendelin) 4:6. 35. Götti 5:6. 41. Sebek (Rosén) 5:7. 45. Mendelin (Fankhauser) 5:8. 52. M. Hofbauer (Rosén, Ausschluss Thun) 5:9. 53. Rosén (Sebek) 5:10. 57. Rosén (M. Hofbauer, Ausschluss Thun) 5:11. 57. Kramer (Fankhauser) 6:11. 60. (59:10) Wettstein (Graf) 7:11. - Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 3-mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.