Unihockey NLA

Wiler -Ersigen mit Steigerungslauf zum (Quali-?)Sieg

Wiler Ersigen steht kurz vor dem Qualisieg.

Wiler Ersigen steht kurz vor dem Qualisieg.

Dank einer Leistungssteigerung ab dem zweiten Drittel nahm Wiler-Ersigen die wohl auch letzte Hürde auf dem Weg zum Qualisieg, in dem es beim ersten Verfolger Malans mit 6:5 siegte und vier Runden vor Abschluss der Qualifikationsphase nun neun Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger hat.

Bereits im Heimspiel vom Sonntag (14.00 Uhr im Sportzentrum Zuchwil) gegen die noch im Playoff-Kampf steckenden Kloten-Bülach Jets könnte aus dem Fragezeichen ein Ausrufezeichen werden.

Zu Beginn der Partie sah es allerdings alles andere als nach dem 17. Sieg im 18. Spiel aus für den Tabellenführer. Das Heimteam wollte die wohl letzte Chance auf Rang 1 packen und setzte den SVWE von Beginn weg unter Druck. Dieser wirkte schläfrig und unkonzentriert und kam nur mit viel Glück um einen frühen Rückstand herum.

Doch Malans blieb dran und das Wiler Spiel wurde nicht wirklich besser. Die logische Folge davon, die Bündner Führung in der siebten Minute. Dieser Gegentreffer weckte die Berger-Truppe aber nicht, vielmehr profitierte Alligator von ungewohnt vielen technischen Fehlern und Ballverlusten im SVWE-Spiel. Mit dem 1:3 nach dem Startdrittel waren die Gäste eigentlich noch gut bedient.

Louis als Antreiber

Doch angefangen von Goalie Wolf über die Verteidiger bis hin zu den Stürmern, wo Marco Louis der Antreiber war, steigerte sich der Leader ab dem Mitteldrittel markant. Endgültig im Spiel zurück waren die Gäste nach dem Shorthander durch Matthias Hofbauer zum 3:3.

Mit einem Unentschieden ging es auch in den Schlussabschnitt. Da dominierte der SVWE anfänglich, auch begünstigt durch ein Powerplay, klar, hatte genügend Chancen, ohne vorerst zu reüssieren jedoch.  Doch dem endlich Tüchtigen gehörte am Ende auch das Glück, als Laely an der Latte scheiterte und kurz darauf der zuletzt stark aufspielende Christoph Hofbauer-Ersatz Tobias Känzig als Verteidiger im dritten Spiel hintereinander traf und den Gast erstmals in Führung schoss (55.).

Zwei Tore fielen noch in der Schlussminute, doch am Sieger änderte dies nichts mehr, weil der «empty netter» von Fankhauser vor dem Anschlusstor Nurmelas fiel.

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