Unihockey

Wiler-Ersigen «light» bezwingt Uster und steigt auf den Leaderthron

Fällt sicher bis Ende Jahr aus:  Michal Dudovic erlitt einen Kreuzbandanriss.

Fällt sicher bis Ende Jahr aus: Michal Dudovic erlitt einen Kreuzbandanriss.

Trotz zahlreichen Absenzen gelingt Wiler-Ersigen die Reaktion auf das Cup-Aus und siegt in Uster mit 6:3. Gleichzeitig profitiert man von der ersten Saisonniederlage von GC. Der Meister übernimmt erstmals in dieser Saison die Leaderposition, die Freude darüber wird aber durch das Verletzungspech getrübt.

Nein, souverän war diese Vorstellung des SV Wiler-Ersigen trotz der drei gewonnenen Punkte nicht. Zumindest nicht nach der 14. Spielminute und einer scheinbar beruhigenden 4:1-Führung.

Zu diesem Zeitpunkt machte es den Anschein, als ob der stark ersatzgeschwächte Meister nicht nur das Cup-Aus gegen Malans, sondern auch die erneuten Ausfälle der beiden Skorer Deny Känzig und Michal Dudovic sowie neu auch noch die Absenz des finnischen Abwehrstars Savonen (krank) verkraften würde.

Insbesondere bei Dudovic ergab das MRI eine Hiobsbotschaft: Angerissenes Kreuzband. Der slowakische Jungstar fällt damit sicher bis Ende Jahr aus und es wird definitiv knapp für die Champions-Cup-Teilnahme im Januar.

Starke und effiziente Anfangsphase

Den Ausfällen und Umstellungen in allen Linien zum Trotz zeigte der SVWE eine starke und vor allem effiziente Startphase, traf mit allen Linien und führte nach 14 Minuten bereits mit drei Toren. Doch nach diesem Startfurioso stellte der Meister seine Offensivabteilung ein – und zwar bis in die Schlussminuten, als man mit zwei Treffern ins leere Tor des Gegners den zwischenzeitlich gefährdeten Sieg sicherstellte.

Zwar waren auch in den 45 Minuten dazwischen weitere Chancen für Tore vorhanden, doch die Präzision liess zu wünschen übrig, man agierte zu verspielt oder ungenügend, wie im umgestellten Powerplay. Dazu kam auch noch Pech bei einem Lattenknaller von Bischofberger oder einem Pfostenschuss Ziehlis dazu.

Doch immerhin konnte die Defensive mit einem sicheren Goalie Menetrey die Ustermer auf Distanz halten. Nur zweimal Raphael Berweger fand mit seinen Abschlüssen den Weg ins Tor. Und mit drei Toren gewinnt man halt selten ein Spiel. Die solidarische Abwehrarbeit war also zum Vorrundenabschluss der Schlüssel zum zehnten Sieg im elften Spiel.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsituation in den kommenden Wochen verbessern wird. Denn schliesslich warten nun mit Malans und GC zum Start der zweiten Qualihälfte die ersten Verfolger.

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