Unihockey
Wiler-Ersigen gewinnt Spitzenkampf – Joel Krähenbühl traf mit einem Geniestreich

Wiler-Ersigen hievte sich dank dem 8:5-Auswärtserfolg bei GC erstmals in dieser Saison auch nach Verlustpunkten auf den Leaderthron. Bereits am Sonntag (17.30 Uhr in Zuchwil) im Heimspiel gegen den überraschenden Aufsteiger Zug gilt es diese Position zu verteidigen.

Marcel Siegenthaler
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Wiler-Ersigen hievte sich dank dem 8:5-Auswärtserfolg bei GC erstmals in dieser Saison auch nach Verlustpunkten auf den Leaderthron.

Wiler-Ersigen hievte sich dank dem 8:5-Auswärtserfolg bei GC erstmals in dieser Saison auch nach Verlustpunkten auf den Leaderthron.

Zur Verfügung gestellt

Auch wenn es im Schlussdrittel - nicht das erste Mal in dieser Saison - für den Meister noch eng wurde, siegte der SVWE im Spitzenkampf letztlich doch überraschend klar mit 8:5. Die entscheidende Differenz führte die Berger-Truppe im Mitteldrittel herbei (5:1).

In allen Belangen überlegen

Eigentlich war der Meister dem Cupsieger über 60 Minuten in allen Belangen überlegen. Besser im Spiel mit Ball (besonders spielfreudig Mutter), effizienter im Abschluss (5 Tore in 13 Minuten des Mitteldrittels), besser im Bully (Matthias Hofbauer nutzte den Bullygewinn im Mitteldrittel gleich selbst zum 2:1) zweikampfstärker (Wittwer als Vorzeiger-Kämpfer), bei zwei guten Goalies agierte Nicolas Wolf noch stärker als sein Antipode Pascal Meier.

Schwäche im Abschluss

Doch beinahe wäre die Partie doch noch eng geworden, weil der SVWE im Abschluss plötzlich zu sündigen begann. Allein Deny Känzig vergab dreimal alleine vor Meier, nachdem er zuvor den Natigoalie noch souverän zum 4:1 bezwungen hatte.

Und dann sind da die anhaltenden Probleme in den «Special Teams». Das finnische Ref-Duo verteilte grosszügig Strafen auf beiden Seiten. GC nutzte dies am Ende zu drei Toren bei fünf Gelegenheiten.

Positive Bilanz

Der SVWE konnte nur die erste von vier Situationen ausnützen. Beide Quoten sprechen gegen den Meister. Für den neuen Leader sprechen aber die zahlreichen Torchancen und Treffer aus dem Spiel heraus und die Tatsache, dass alle drei Linien Tore erzielten und mit einer positiven Bilanz vom Feld gingen.

Das Highlight der Partie war der Treffer Krähenbühls zum 5:2, überlobte dieser Meier doch mit einem Volley-Backhand-Heber.

Telegramm

Grasshopper Club Zürich - SV Wiler-Ersigen 5:8 (1:1, 1:5, 3:2)

Sporthalle Hardau, Zürich. – 489 Zuschauer. – SR Leväjärvi/Tervonen.

Tore: 7. J. Rüegger (M. Zürcher) 1:0. 12. D. Johnsson (T. Väänänen) 1:1. 21. M. Hofbauer (M. Louis) 1:2. 23. T. Väänänen (C. Mutter) 1:3. 26. D. Känzig (D. Wittwer) 1:4. 28. C. Zolliker 2:4. 32. J. Krähenbühl (M. Hofbauer) 2:5. 33. C. Mutter (D. Johnsson) 2:6. 42. A. Hollenstein (S. Laubscher) 2:7. 46. N. Berlinger (J. Rüegger) 3:7. 50. F. Göldi (M. Zürcher) 4:7. 54. L. Graf (M. Zürcher) 5:7. 58. D. Wittwer (J. Krähenbühl) 5:8.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 5-mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

Bemerkungen: Wiler-Ersigen mit Wolf im Tore, ohne Bürki, Alder, Affolter (U21).