Fussball

Wiedersehen mit dem Lehrmeister

Zugs Trainer Martin Andermatt.

Zugs Trainer Martin Andermatt.

Der frühere Internationale Martin Andermatt trainiert Zug 94 und trifft heute auf den FC Solothurn (Stadion, 16 Uhr).

Zug 94 will abheben – und zwar lieber heute als morgen. Unter dem Namen Apollo haben die Zentralschweizer ein ehrgeiziges Projekt lanciert, das den Verein in absehbarer Zukunft in die Challenge League befördern soll. Wenn alles nach Plan läuft, bis 2017. Federführend im Verwaltungsrat sind Bruno Benaglio, der Vater von Wolfsburg-Keeper Diego, sowie GC-Präsident Stephan Anliker, der ausserdem VR-Chef des NLB-Eishockey-Klubs Langenthal ist.

Der Klub lässt sich die hochtrabenden Pläne etwas kosten. Mit Martin Andermatt haben die Zuger einen vollamtlichen Trainer und Sportchef engagiert, der die sportlichen Vorgaben umsetzen soll. Dem 52-Jährigen zur Seite steht Hakan Yakin. Andermatts Assistent verdient sich in Zug die ersten Sporen im Trainergeschäft ab. Die beiden standen gemeinsam schon bei den Young Boys unter Vertrag und bis zum Konkurs des Klubs Anfang 2013 auch in Bellinzona.

Diplom mit Murat Yakin

Im Unterschied zu den Zugern, sind die Mittel in Solothurn bescheiden. Umso erstaunlicher, dass die junge Equipe von Aziz Sayilir vor der heutigen Begegnung punktgleich mit Andermatts Team auf dem 2. Rang liegt. Für den 34-fachen Internationalen kommen die Fortschritte der Solothurner indes nicht überraschend. «Die Mannschaft tritt kompakt auf spielt mit einem überzeugenden System.»

Im weitesten Sinne sind die Leistungen auch ein Verdienst des Zuger Trainers. Während der Ausbildung zum A-Diplom war Andermatt der Instruktor von Aziz Sayilir. Und auch zu Hakan Yakin gibt es eine Verbindung. Sayilir absolvierte den Lehrgang zusammen mit Hakans Bruder Murat. Er freut sich nicht nur deshalb auf die heutige Partie. «Meine Spieler sind super drauf und im Unterschied zum Gegner spüren wir keinen Druck.»

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