2. Liga inter
Wieder ein Rückschlag für den FC Grenchen

Der FC Grenchen verliert auch sein drittes Heimspiel in dieser Saison. Gegen Dulliken verlässt das Team den Rasen mit einer 0:4-Niederlage.

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Der FC Grenchen muss den Ball gegen Dulliken gleich viermal aus dem eigenen Netz fischen.

Der FC Grenchen muss den Ball gegen Dulliken gleich viermal aus dem eigenen Netz fischen.

Hps

Die Gäste legten auf dem Brühl gleich los wie die Feuerwehr und setzten die Grenchner unter Druck. Bereits in den Startminuten kam Dulliken zu mehreren Grosschancen und in der achten Minute schlug es hinter Goalie Fiore auch erstmals ein. In der Folge vermochte das Rudolf-Team das Geschehen ausgeglichener zu gestalten, zu guten Tormöglichkeiten kam man trotzdem nicht.

Immer wieder blieb das ersatzgeschwächte Team in der gegnerischen Abwehr hängen und immer wieder brannte es im Grenchner Strafraum lichterloh. Von den zuletzt gesehenen FCG-Fortschritten aus den Spielen gegen Juventus und Subingen war nicht mehr viel zu sehen. "Wir verhielten uns zu statisch, das Kollektiv funktionierte überhaupt nicht," sagte Trainer Silvan Rudolf. Tatsächlich war die sehr junge Grenchner Equipe teilweise total überfordert und vermochte in den zweiten 45 Minuten kaum noch Akzente zu setzen.

Die vermissten Routiniers

Die logische Folge waren drei Gegentore innert einer Viertelstunde zum 0:4. Einmal mehr bewahrheitete sich: Wenn es einem Team läuft, gelingt alles. Wenn nicht, geht alles schief. Der Ball zum 3:0 aus grosser Entfernung wurde praktisch vom Wind ins Gehäuse geblasen, während dem Heimteam quasi alle Bälle vom Fuss sprangen und die Zweikämpfe unglücklich verloren gingen. "Es fehlt uns weiterhin im Spielaufbau, wir vermissen die Routiniers, welche auch mal einen Ball halten können", so Rudolf weiter.

Die FCG-Spieler waren zwar gewillt und setzten sich ein, doch oft waren die Aktionen auch von jugendlichem Leichtsinn geprägt. Aufgeben ist aber keine Option. In Grenchen kämpft man weiter und ist überzeugt davon, dass in Kürze auch Punkte gewonnen werden. Denn auf den Rückschritt folgt garantiert auch mal wieder ein Schritt nach vorne.

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