Basketball

Whales-Trainerin: «Unser Ziel ist es, die Meisterschaft zu gewinnen»

Whales-Trainerin Ina Nicosia-Schelker will die Meisterschaft gewinnen.

Whales-Trainerin Ina Nicosia-Schelker will die Meisterschaft gewinnen.

Am Sonntag, 8. Oktober steigen beide 1. Liga-Teams des BC Olten-Zofingen in die laufende Meisterschaft ein. Wie bereits letzte Saison treffen die zwei Equipen gleich zu Beginn aufeinander.

«Unser Ziel ist es, die Meisterschaft zu gewinnen», sagt Ina Nicosia-Schelker, Coach der BC Olten-Zofingen Whales. Ihr Team belegte nach Abschluss der letzten Saison den zweiten Tabellenrang hinter Aarau.

Logisch, wollen die Whales 2017/18 einen Schritt weitergehen und den Titel holen. «Die Vorbereitungen laufen gut, wir haben einige Neuzugänge, da wir auch auf vier Spielerinnen verzichten müssen, die im letzten Jahr feste Bestandteile unserer Equipe waren.»

Verzicht auf Spielerinnen 

Die Amerikanerin, die im Kanton Baselland wohnhaft ist und nun die zweite Saison als Trainerin beim BCOZ in Angriff nimmt, spricht von Zora Ernst, Melis Taskaya, Luzia Müller und Lejla Begovic. Wobei die beiden Letztgenannten nach dem Mutterschaftsurlaub beziehungsweise nach der Geburt des Kindes möglicherweise wieder mittun werden.

Mit Signe Sigsgaard von Burg, die ebenfalls nach einer längeren Pause als zweifache Mutter auf den Platz zurückkehrt, haben die Whales eine echte Verstärkung unter dem Korb. Und die agile Flügelspielerin Lara Zambaldi stiess von Femina Bern zum Team von Ina Nicosia-Schelker.

Beide fügten sich im Cupspiel gegen den Ligagegner Liestal sehr gut ins grosse Ganze ein, obwohl die Whales das Spiel schliesslich etwas unglücklich nach Verlängerung mit zwei Punkten verloren geben mussten. Nach der Viertelfinal-Qualifikation von letzter Saison ist dies eine Enttäuschung.

Knappes Kader

Beim zweiten 1.-Liga-Team des BC Olten-Zofingen um Trainerin Tania Lienhard gab es ebenfalls einige Veränderungen. Rebecca Gafner verliess die Equipe nach nur einer Saison.

Dafür verstärkt Réka Szabo vom BC Solothurn die Oltnerinnen. Zudem besuchen weitere zwei Spielerinnen regelmässig das Training der Equipe von Captain Andrea Studer. Diese haben jedoch noch keine Lizenz gelöst, tun es aber möglicherweise noch. Trotzdem ist das Kader mit neun Spielerinnen eher knapp besetzt.

«Es ist nicht ganz einfach, im Training matchgerechte Situationen zu simulieren, wenn wir nicht Fünf-gegen-fünf üben können», sagt Andrea Studer. Aber das Team kennt diese Ausgangslage nur zu gut.

Letzte Saison ebenfalls nur neun Spielerinnen 

Im letzten Jahr bestand der BC Olten-Zofingen ebenfalls nur aus neun Spielerinnen. «Wir machten damals das Beste daraus und schafften den Ligaerhalt – obwohl die Ausgangslage alles andere als gut war. Dieses Jahr geben wir wieder alles und haben das Ziel, uns in Bezug auf die Tabellensituation zu verbessern», sagt Studer.

Das ist keine leichte Aufgabe: Die Meisterschaft wird spannend, gibt es doch keine deutlich schwächeren Equipen in der Liga. An der Spitze dürfte es einen Kampf geben: Liestal, Aarau, Frauenfeld und die Whales sind Anwärter auf den ersten Platz.

Zum Auftakt treffen die beiden Equipen des BC Olten-Zofingen zweimal aufeinander, zuerst am Sonntag, 8. Oktober um 15 Uhr im BZ Zofingen und am 23. Oktober um 20 Uhr in der Giroud-Olma-Halle in Olten.

Meistgesehen

Artboard 1