2. Liga

Wer wird der regionale Torschützenkönig 2014/15?

Wer wird der diesjährige Torschützenkönig in der 2. Liga?

Wer wird der diesjährige Torschützenkönig in der 2. Liga?

Simon Affentranger (SC Fulenbach) und Alessandro Fragale (FC Subingen) liegen mit ihren Klubs nicht nur an der Tabellenspitze, sie haben in der laufenden Saison auch mit Abstand am meisten Tore erzielt

Simon Affentranger, rechts, links, Kopf oder Penaltys: Wie schiesst du deine Tore?

Simon Affentranger: Vorwiegend mit dem rechten Fuss. Penaltys waren bei meinen 19 Toren keine dabei. Diese schiesst bei uns Kevin Lenz. Bis jetzt habe ich auch noch keinen Freistoss verwandelt. Alle Tore entstanden aus dem Spiel heraus, die meisten im Sechzehner drin. Vielleicht war noch ein Kopfballtor dabei. Aber das wäre dann doch eher Zufall, da dies überhaupt nicht meine Stärke ist.

19 Saisontore erzielte Simon Affentranger in der laufenden Meisterschaft. Von den 16 Spielen, die der SC Fulenbach absolviert hat, spielte Affentranger deren 13 durch. Am zweiten Spieltag sah er gegen Deitingen die Rote Karte und war im anschliessenden Spiel gegen Biberist gesperrt. In der 11. wurde er gegen Subingen in der Pause ausgewechselt.

Mit Fulenbach auf Platz zwei und Leader der Torschützenliste: Simon Affentranger (Mitte).

19 Saisontore erzielte Simon Affentranger in der laufenden Meisterschaft. Von den 16 Spielen, die der SC Fulenbach absolviert hat, spielte Affentranger deren 13 durch. Am zweiten Spieltag sah er gegen Deitingen die Rote Karte und war im anschliessenden Spiel gegen Biberist gesperrt. In der 11. wurde er gegen Subingen in der Pause ausgewechselt.

Wie gut erinnerst du dich an die Tore? Welches war bisher das schönste Tor?

An alle Tore erinnere ich mich nicht. Vor allem die schöneren Tore sind aber noch präsent. Zum Beispiel der Weitschuss gegen Härkingen. Bei einigen Toren war vor allem die Vorarbeit schön: Coole Kombinationen, an deren Ende ich eigentlich nur noch einschieben musste.

Welches war das wichtigste Tor?

Da kann ich keines herausheben. Generell bekommen wir in dieser Saison sehr viele Tore und müssen deshalb auch sehr viele schiessen. Es wäre natürlich der Hammer, wenn ein ganz wichtiges Tor noch kommen würde – im letzten Spiel gegen Subingen. Aber das ist noch etwas weit weg.

Von welchem Mitspieler bekommst du die meisten Vorlagen?

Mit Fabian Wyss harmoniert es sehr gut. Von den insgesamt 50 Toren haben wir zusammen rund 30 erzielt. Aber ich verstehe mich auch mit Yves Ehrenbolger oder Kevin Lenz sehr gut. Es kommt auch immer darauf an, auf welcher Position ich eingesetzt werde.

Welcher Gegner machte dir in dieser Saison das Leben besonders schwer?

Gegen Deitingen hatte ich ziemlich Mühe. Da ist es mir zweimal nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Sie sind defensiv sehr gut gestanden.

Auf welchen Gegner freust du dich jeweils am meisten?

Die Duelle gegen Mümliswil mit Goalie Fabio Gradwohl sind sehr speziell, weil er vorher in Fulenbach gespielt hat. Im Hinspiel habe ich einen Hattrick gegen ihn geschossen, er schuldet mir deshalb immer noch ein Nachtessen. Und wie gesagt, ich freue mich auf das letzte Meisterschaftsspiel gegen Subingen und hoffe, dass wir bis dann dranbleiben können.

Wie viele Tore schiesst du bis zum Saisonende noch?

Eine Tore-Marke habe ich mir nicht gesetzt. Aber ich werde natürlich versuchen, meinen Schnitt zu halten, oder im besten Fall noch zu toppen.

Sein Nockenschuh ist eine Spezialanfertigung – ganz in Schwarz. Dazu hat er ein Paar weisse Stollenschuhe und ein separates Paar Trainingsschuhe. Ein Paar hält bei ihm im Durchschnitt eine halbe, höchstens eine ganze Saison: «Das Aussehen kommt nicht an erster Stelle. Das Wichtigste ist, dass der Schuh bequem ist. Einen pinken Schuh würde ich nie anziehen, ansonsten bin ich eigentlich offen für alles.»

Simon Affentranger vertraut auf Nike.

Sein Nockenschuh ist eine Spezialanfertigung – ganz in Schwarz. Dazu hat er ein Paar weisse Stollenschuhe und ein separates Paar Trainingsschuhe. Ein Paar hält bei ihm im Durchschnitt eine halbe, höchstens eine ganze Saison: «Das Aussehen kommt nicht an erster Stelle. Das Wichtigste ist, dass der Schuh bequem ist. Einen pinken Schuh würde ich nie anziehen, ansonsten bin ich eigentlich offen für alles.»

Wie wichtig ist dir der Titel des Torschützenkönigs?

Weniger wichtig als der Sieg der Mannschaft. Ob ich oder jemand anderes das Tor schiesst, ist mir egal. Ohne meine Mitspieler könnte ich nicht so viele Tore schiessen. Denn die wenigsten Tore waren Einzelaktionen, den Grossteil haben wir als Mannschaft sauber herausgespielt.

Wo würde dein Team ohne dich stehen?

Letztes Jahr musste ich wegen einer Verletzung lange zuschauen. Das Team hat in dieser Zeit nicht wirklich schlechter gespielt. Wir haben ein super Mannschaftsgefüge. Ich kann auch hinten spielen, dann macht sie vorne ein anderer.

In welcher Liga spielst du in der nächsten Saison?

Sicher nicht tiefer als in der 2. Liga (lacht).

Wenn du nicht Fussballer geworden wärst, was dann? Und wie gut wärst du?

Es muss auf jeden Fall ein Mannschaftssport sein. Eishockey wäre eventuell eine Option gewesen.

Alessandro Fragale, rechts, links, Kopf oder Penaltys: Wie schiesst du deine Tore?

Alessandro Fragale: In den letzten Spielen waren es ein bisschen viele Penaltys (lacht). Praktisch alle meine 18 Tore habe ich mit dem rechten Fuss geschossen. Das Kopfballspiel ist klar meine Schwäche. Für die Tore nütze ich doch eher meine Technik und Geschwindigkeit aus.

18 Saisontore konnte Alessandro Fragale in den 16 Spielen auf sein Konto verbuchen. Von den 16 Spielen absolvierte er 13 über die volle Distanz. Am 3. Spieltag sass er gegen den FC Härkingen angeschlagen während 90 Minuten auf der Bank, in der 4. Runde reichte es gegen Deitingen zu einem 38-minütigen Teileinsatz. In der Rückrunde wurde er gegen Deitingen nach 88 Minuten ausgewechselt.

Schon oft in den Top 3, aber noch nie Torschützenkönig der 2. Liga: Alessandro Fragale.

18 Saisontore konnte Alessandro Fragale in den 16 Spielen auf sein Konto verbuchen. Von den 16 Spielen absolvierte er 13 über die volle Distanz. Am 3. Spieltag sass er gegen den FC Härkingen angeschlagen während 90 Minuten auf der Bank, in der 4. Runde reichte es gegen Deitingen zu einem 38-minütigen Teileinsatz. In der Rückrunde wurde er gegen Deitingen nach 88 Minuten ausgewechselt.

Wie gut erinnerst du dich an die Tore? Welches war bisher das schönste Tor?

Die schönen Tore bleiben mir auf jeden Fall. Zum Beispiel habe ich gegen Härkingen in der Rückrunde ein schönes Weitschuss-Tor geschossen. Speziell war das Spiel gegen den FC Bellach im letzten Jahr. Einen Tag, nachdem ich Vater geworden bin, haben wir gegen Bellach 2:1 gewonnen. Ich habe beide Tore mit einem «Nuggi» gefeiert.

Welches war das wichtigste Tor?

Jedes Tor ist wichtig, wenn es zum Sieg meiner Mannschaft beiträgt. Mir fällt im Moment aber kein besonders wichtiges Tor ein, das kommt vielleicht noch.

Von welchem Mitspieler bekommst du die meisten Vorlagen?

Es gibt eigentlich keinen Mitspieler, der mir am meisten Assists gibt. Mir helfen alle Teamkollegen, die Tore zu schiessen. Ohne sie wärs nicht möglich.

Welcher Gegner machte dir in dieser Saison das Leben schwer?

Speziell sind die Spiele gegen Italgrenchen. Gegen meinen Ex-Klub schiesse ich gar nicht gerne Tore. Von der Spielweise her liegt mir der FC Härkingen nicht so. Sie machen viel über den Kampf und wenig mit spielerischen Mitteln.

Auf welchen Gegner freust du dich jeweils am meisten?

Gegen Egerkingen ist es mir immer sehr gut gelaufen. Ich freue mich generell auf alle technisch guten Gegner, die mitspielen und nicht nur hinten rein stehen und überhart in die Zweikämpfe steigen.

Wie viele Tore schiesst du bis zum Saisonende noch?

Anfangs Saison habe ich gesagt, dass ich mindestens 20 Tore schiessen will. Das sollte eigentlich machbar sein. Mir ist aber wichtiger, dass wir Meister werden.

«Die sind bequemer. Insgesamt besitze ich etwa sieben, acht Paar Schuhe. Ich kann mich nur sehr schlecht trennen und kaufe mir teilweise den Schuh gleich doppelt, wenn er gut passt. Im Moment trage ich meistens einen weissen Schuh, auffallende Schuhe brauche ich nicht. Man wird reifer mit der Zeit.»

Früher trug Alessandro Fragale Nike-Schuhe, mittlerweile ist er auf Adidas umgestiegen.

«Die sind bequemer. Insgesamt besitze ich etwa sieben, acht Paar Schuhe. Ich kann mich nur sehr schlecht trennen und kaufe mir teilweise den Schuh gleich doppelt, wenn er gut passt. Im Moment trage ich meistens einen weissen Schuh, auffallende Schuhe brauche ich nicht. Man wird reifer mit der Zeit.»

Wie wichtig ist dir der Titel des Torschützenkönigs?

Ich war zwar schon oft unter den besten drei Torschützen der 2. Liga, den Titel des Torschützenkönigs hatte ich aber noch nie. Das Toreschiessen ist für einen Stürmer natürlich wichtig. Doch mir reicht es eigentlich schon, wenn ich in den Top 5 dabei bin. Cool wäre der Titel natürlich schon, da ich noch nie Torschützenkönig war. Meister aber auch nicht. Und wenn wir die Meisterschaft gewinnen, dann kann Simon Affentranger von mir aus gerne Torschützenkönig werden (lacht).

Wo würde dein Team ohne dich stehen?

Schwierig zu sagen. Bei vielen Spielen waren meine Tore schon massgebend, doch wir verfügen insgesamt über ein Top-Kader für die 2. Liga. In unserer Mannschaft steckt allgemein sehr viel Qualität.

In welcher Liga spielst du in der nächsten Saison?

Jesses Gott. Ich glaube, und hoffe, in der 2. Liga. Ich will mit Subingen zwar Meister werden, glaube aber nicht, dass ich neben Familie und Job Zeit habe, noch einmal höher zu spielen.

Wenn du nicht Fussballer geworden wärst, was dann? Und wie gut wärst du?

Ich spiele sehr gerne Tennis, das wäre sicher eine Alternative gewesen. Wie gut ich geworden wäre, kann ich aber nicht sagen. Fitness ist mir auch sehr wichtig, wenn ich mal nicht auf dem Fussballplatz bin.

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