In der Aufstiegssaison 2016/17 holten die Trimbacherinnen in der 1. Liga 32 von möglichen 42 Punkten und beendeten die Saison auf dem ersten Platz. In der Premierensaison in der NLB ass das Team aber hartes Brot. Kein einziger Sieg, und nur ein Punkt resultierte aus den 21 Qualifikationsspielen.

Mehr als sieben Gegentore kassierte der UHC Trimbach im Schnitt pro Spiel. Der Tabellenvorletzte Uri hatte 21 Punkte mehr auf dem Konto als Trimbach. Am Ende reichte es trotzdem zum Ligaerhalt. Denn die Trimbacherinnen setzten sich in der Auf-/Abstiegsrunde mit 3:1-Siegen gegen den Erstligisten UHC Gürbetal RK Belp durch.

Somit startet die vom Trainerduo Hans Fischer und Stefan Siegenthaler geführte Equipe am Samstag in die zweite NLB-Saison der Klubgeschichte. Mit dem Auswärtsspiel bei den Hot Chilis Rümlang-Regensdorf. Nicht gerade der einfachste Auftakt: Die Zürcherinnen sicherten sich in der vergangenen Saison den Qualifikationssieg, verpassten dann aber den Aufstieg in die höchste Spielklasse. In den Begegnungen gegen den UHCT liessen sie indes nichts anbrennen.

Mit 4:8, 0:8, und 2:11 unterlagen die Trimbacherinnen den Hot Chilis in den drei Duellen der Vorsaison. Ob es heuer besser wird, muss bezweifelt werden. Im Sommer kams zur grossen Rücktrittswelle. Von bisher acht Spielerinnen mit 80-er-Jahrgang sind nur zwei weiterhin dabei. Ersetzt wurden die Abgänge vorwiegend mit Spielerinnen aus unteren Ligen sowie eigenen Juniorinnen. Die zweite NLB-Saison wird also sicher nicht einfacher als das Debüt-Jahr.