Beachvolleyball

Weltklasse-Atmosphäre am Masters der Beachtour in Olten

Diana Steffen (r.) und Luana Jaggi auf dem Center Court.

Diana Steffen (r.) und Luana Jaggi auf dem Center Court.

Die Solothurnerinnen Luana Jaggi und Diana Steffen gewinnen das U17 Turnier in Olten. Für die beiden war Olten die letzte Station vor der Schweizer Meisterschaft. Auch dort rechnen sie sich Chancen auf eine gute Platzierung aus.

Diana Steffen holt tief Luft. Beim Stand von 4:5 im entscheidenden dritten Satz schreitet die Solothurnerin, die mit ihrer Partnerin Luana Jaggi aus Aeschi im Finale des U17-Masters an der Beachtour in Olten steht, zum Anspiel. Das Spezielle: Der Final findet im gut gefüllten Center Court statt, in dem auch die Profis ihre Partien bestreiten .

Anspiel war der Wendepunkt

Dieses Anspiel sollte der Wendepunkt in der Begegnung gegen das top gesetzte und bis dahin ungeschlagene Duo Lea Buser und Selina Marolf sein. Nach einem hart umkämpften und ausgeglichenen ersten Satz mit besserem Ende für Jaggi/Steffen, mussten sich die Solothurnerinnen im zweiten Satz klar geschlagen geben. Dem Ass zum 5:5 im Tiebreak folgte die Kehrtwendung. Punkt für Punkt kamen die beiden Juniorinnen dem Sieg näher, bis Luana Jaggi die beiden erlöste – für die Zwei unter ungewohnt lautem Applaus des Publikums.

Finale  U17-Beachtour in Olten

Finale U17-Beachtour in Olten

Für die U17-Junioren war Olten die letzte Station vor den Schweizer Meisterschaften. Auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt sind auch Jaggi und Steffen. Für das Duo ging es in Olten noch darum, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. «Als Dritte sind wir für die SM bereits gesetzt», erklärt Jaggi. «Aber es ging hier darum, noch weiter nach vorne zu kommen», fügt Partnerin Steffen hinzu.

Ein hartes Stück Arbeit

Den Weg ins Finale mussten sich die beiden aber hart erarbeiten. Der Start ins Turnier misslang Jaggi/Steffen. Im ersten Spiel konnten die beiden den Heimvorteil nicht nutzen und mussten sich den auf Platz sechs gesetzten Aline Marti und Paula Widmer klar geschlagen geben. Kein Start nach Mass also – deshalb ging es bereits in Spiel zwei gegen das Ausscheiden. Dabei setzten sich Jaggi/Steffen aber klar durch. Das Turnier konnte also weitergehen. Nach einem weiteren Sieg starteten die Solothurnerinnen mit Schwung ins Halbfinale. Dort ging es nicht nur um den Einzug ins Finale, sondern auch um das Spiel im bis zu 1000 Leuten fassenden Center Court.

Nach einem äusserst harten Kampf konnten die beiden auch diese Hürde meistern. «Es war cool, so zurück ins Turnier zu finden», meint Steffen. «Vor allem nach diesem ersten Spiel», fügt Jaggi an. Das Finale in der Arena war dann für die zwei Juniorinnen das Highlight des Turniers. «Wir waren mega nervös», schildert Jaggi. «Es war so toll», schwärmt Steffen.

Podest im Visier

Nach dem Auftritt in Olten darf sich nun das Duo Jaggi/Steffen berechtigte Hoffnungen auf einen Top-Platz an den SM machen – und vielleicht reicht es auch dann auf das oberste Treppchen. «Jetzt wollen wir erst recht gewinnen», sagt Jaggi. «Sowieso», fügt Partnerin Steffen an.

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