Fussball 2. Liga

Welschenrohr holt Grenchen auf den Boden der Tatsachen zurück

Trainer Perparim Redzepi (ganz rechts) bereitet sich auf die zweite Hälfte vor, während Masseur Hans Fuhrer (3. von rechts) das Unheil wohl kommen sieht.

Trainer Perparim Redzepi (ganz rechts) bereitet sich auf die zweite Hälfte vor, während Masseur Hans Fuhrer (3. von rechts) das Unheil wohl kommen sieht.

Der FCG 15 verliert vor heimischer Kulisse gegen die Gäste aus Welschenrohr mit 1:3.

Die Heimpremiere unter neuer sportlicher Leitung ist dem FCG 15 gründlich misslungen. Nach einer vorab in der zweiten Halbzeit blassen Leistung verliert das Team von Perparim Redzepi gegen eine Gastmannschaft, die mit einfachen Mitteln zum Ziel kam, vor 180 Zuschauern mit 1:3.

Der Grenchner Trainer war denn auch enttäuscht, aber gefasst: «Nach den zwei Auswärtssiegen glaubte meine Mannschaft wohl, es gehe von alleine. Wir haben die Spielweise von Welschenrohr im Vorfeld noch angesprochen und wurden trotzdem auf dem falschen Fuss erwischt. In der zweiten Halbzeit wollte keiner so richtig die Verantwortung übernehmen. Das ist zwar ärgerlich, passiert aber im Fussball, besonders bei einer so jungen Truppe, hie und da.»

Dabei deutete vorerst nichts auf einen Auswärtssieg hin. Der FCG 15 trat mit viel Selbstvertrauen auf, war spielerisch überlegen und bereitete den Thalern etliche Mühe. Zuerst verfehlte zwar Arben Alimusaj nach einem feinen Doppelpass mit Fabrizio Laus das Ziel, nach 20 Minuten war der Grenchner Führungstreffer jedoch Tatsache. Ferhat Capan schob auf Vorarbeit von Semir Ressil und Kevin Essama zum 1:0 ein. Danach aber häuften sich die Fehler bei den Gastgebern. Zuerst düpierte Welschenrohrs Patrick Eggenschwiler nach einem langen Ball sowohl Verteidiger Philippe Krüttli als auch den aus dem Tor geeilten Pablo Molina. Und kurz vor der Pause nickte Dominik Liniger eine Freistossflanke zur Gäste-Führung ein.

Grenchens Reaktion in der zweiten Halbzeit fiel äusserst zahm aus. Es wollte nichts mehr zusammenpassen an diesem Samstagabend. Chancen waren Mangelware. Im Gegenteil, Welschenrohr setzte immer wieder Nadelstiche und kam nach 68 Minuten durch Manuel Müller zum dritten Treffer, nachdem die Einheimischen nach einem weiteren einfachen Spielzug der Mannschaft von Trainer Christoph Büschi den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatten.

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