Erfolgsgeschichte

Was für ein Start in die Saison: Solothurn-Trainer Dariusz Skrzypczak hat nicht übertrieben

Erst zwei Gegentore kassierte die Solothurner Hintermannschaft um Torhüter Jeffrey Grosjean in den sieben bisherigen Meisterschaftsspielen.

Erst zwei Gegentore kassierte die Solothurner Hintermannschaft um Torhüter Jeffrey Grosjean in den sieben bisherigen Meisterschaftsspielen.

Der FC Solothurn führt seine Erstliga-Gruppe nach sieben Spielen mit dem Punktemaximum an. Jetzt warten zwei Gastspiele innert vier Tagen auf den FCS.

«Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass es mit dieser Mannschaft unter den besten Bedingungen möglich wäre, jedes Spiel zu gewinnen.» So beantwortete Solothurns Trainer Dariusz Skrzypczak vor dem Auftakt der Meisterschaft die Frage nach dem Saisonziel. Obschon der FC Solothurn in der vergangenen Saison unter Vorgänger «Bidu» Zaugg die Aufstiegsspiele erreicht hatte, klang diese Einschätzung doch etwas illusorisch.

Doch Skrzypczaks Spieler liessen den grossen Worten ihres Übungsleiters Taten folgen. Nach sieben Meisterschaftsspielen steht Solothurn verlustpunktlos an der Spitze der 1. Liga Gruppe 2. Zug, Buochs, die Kickers Luzern, Langenthal, die Black Stars, Sursee und Baden zogen allesamt den Kürzeren gegen die Ambassadorenstädter. Das Prunkstück des FCS ist die Defensive. Goalie Jeffrey Grosjean wurde in den sieben Spielen erst zweimal bezwungen. Verfolger FC Münsingen stellt mit sieben Gegentoren die statistisch zweitbeste Abwehr, alle anderen Klubs der Liga kassierten bereits mehr als zehn Tore.

Delémont und dann Luzern II

Heute Abend treffen die Solothurner um 20 Uhr auswärts auf Delémont. Die Jurassier gewannen bisher drei Spiele, verloren ebenso viele und spielten einmal unentschieden. Am Wochenende siegte der Tabellenachte auswärts beim FC Bassecourt mit 3:2. Und dies obwohl die Mannschaft von Mario Cantaluppi ab der 35. Minute mit einem und ab der 78. Minute gar mit zwei Mann weniger auskommen musste.

Jorge Faria sowie Evan Stadelmann sahen die rote Karte. Für alle drei Tore zeichnete Topskorer Dionys Stadelmann verantwortlich. Der 25-jährige Linksaussen erzielte bislang wie Solothurns Topskorer Loic Chatton sieben Saisontore. Auf der heimischen La Blancherie gab Delémont in dieser Spielzeit noch keinen Punkt ab. In der letzten Saison gewann Solothurn das Auswärtsspiel in Delémont mit 3:2, daheim gabs ein 1:1.

Drei Tage später wartet das Gastspiel bei den Reserven des FC Luzern auf die Solothurner. Vier Siege, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden, dies die Bilanz der Innerschweizer nach acht Meisterschaftsspielen. Luzern II ist auf dem fünften Platz klassiert, schoss am zweitmeisten Tore der Gruppe, musste im Schnitt aber auch mehr als zwei Gegentreffer pro Partie entgegennehmen.

Nach starkem Start mit zehn Punkten aus vier Spielen holte Trainer Gerardo Seoanes Team in den vergangenen vier Partien nur noch vier Punkte. Zuletzt resultierte beim Tabellenzweiten Münsingen ein 1:1-Unentschieden. 2016/17 schaute für den FC Solothurn gegen die Luzerner Reserven aus zwei Spielen lediglich ein Punkt heraus. Dies soll am Samstag um 16 Uhr auf der Allmend anders werden.

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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